Zendure SolarFlow 2400 AC+ Test: Die ultimative AC-gekoppelte Speicher

Zendure SolarFlow 2400 AC+ Bewertung und Test

Der SolarFlow 2400 AC+, ein modularer Plug-and-Play-Heimspeicher, ist eines der neuesten Highlights im Portfolio von Zendure und der direkte Nachfolger des äußerst erfolgreichen SolarFlow 2400 AC. In unserem Test sicherte sich das Modell eine hervorragende Bewertung von ⭐ 4,5 / 5. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die hohe Ausgangsleistung, die intelligente Steuerung sowie die spürbar verbesserte Round Trip Effizienz.

Das System richtet sich gezielt an Haushalte, die ihren Eigenverbrauch an Solarstrom maximieren und ihr Energiemanagement smarter gestalten möchten. Angesichts der sinkenden Einspeisevergütungen und der sich ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen ist dieses Thema aktueller denn je.

Bereits in den ersten Testläufen wurde deutlich, dass der SolarFlow 2400 AC+ im Vergleich zum Vorgänger in fast allen Bereichen einen deutlichen Sprung nach vorn macht. Die Performance ist so überzeugend, dass er ein ernsthafter Anwärter auf den Titel unseres neuen Favoriten ist. In diesem Testbericht nehmen wir die technischen Spezifikationen, die Sicherheitsaspekte, den Installationsprozess sowie die Funktionalität der App genau unter die Lupe. Wir analysieren die Leistung unter Realbedingungen – inklusive Wärmebildaufnahmen, Effizienzmessungen und dem Preis pro kWh – und vergleichen das System mit der Konkurrenz. Abschließend fassen wir die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammen und zeigen auf, warum das neue Zendure-Modell in unserem Test so gut abgeschnitten hat.

Hintergrund zu Zendure: Zendure wurde 2013 im Silicon Valley gegründet und hat heute seinen Hauptsitz in Shenzhen, China. Das Unternehmen hat sich zu einer der innovativsten Marken im Bereich tragbare Powerstations und Heimspeicher entwickelt. Was mit robusten Powerbanks und kompakten Akkus für Reisende begann, weitete sich schnell auf größere Systeme wie die SuperBase-Serie aus (leistungsstarke Kraftstationen für Notstrom- und Off-Grid-Lösungen). Mit der SolarFlow-Reihe und den modularen Speichersystemen konzentriert sich Zendure nun verstärkt auf den Heimanwendermarkt, wobei die nahtlose Integration von Solarmodulen und intelligenter App-Steuerung im Fokus steht.

Zusammenarbeit zwischen Zendure und Han’s Laser Technology: Neue fabrik

Bei unserem Besuch bei Zendure in Shenzhen beeindruckte uns in strategischer Hinsicht vor allem die enge Partnerschaft mit der Han’s Laser Technology Industry Group, die inzwischen eine bedeutende Beteiligung an Zendure hält. Han’s Laser ist ein börsennotiertes Schwergewicht der Technologiebranche mit einer Marktkapitalisierung von rund 6 Milliarden Dollar und Umsätzen in Milliardenhöhe.

Diese Kooperation manifestiert sich unmittelbar in der neuen, hochmodernen Fertigungsstätte für Speicherlösungen, die wir vor Ort besichtigen konnten. Das Werk verfügt über eine Produktionskapazität von rund einer Million Geräten pro Jahr und ist darauf ausgelegt, die rasant steigende Nachfrage – insbesondere in Deutschland und den Niederlanden – zu bedienen.

Beide Unternehmen setzen konsequent auf Innovation: Bei Zendure sind beeindruckende 40 % der Belegschaft im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) tätig. Die Synergie zwischen Han’s Laser und Zendure bietet vor allem Skaleneffekte, eine hohe Fertigungstiefe und eine stabile Basis für künftige Produktgenerationen. Dass Zendure mittlerweile seinen Hauptsitz in der Zentrale von Han’s Laser bezogen hat, unterstreicht die tiefe strategische Verzahnung beider Partner.


Lesen Sie auch unseren Testbericht zur Zendure SolarFlow 2400 Pro (Hybrid)


Inhalt


Einführung

SolarFlow 2400 AC+

Der SolarFlow 2400 AC+ ist ein AC-gekoppelter Heimspeicher, der sowohl über das öffentliche Stromnetz als auch mit dem Überschuss Ihrer bestehenden Photovoltaik-Anlage geladen werden kann. Die Aufladung erfolgt flexibel über eine Standardsteckdose mit bis zu 2400 W Dauerleistung oder direkt durch Solarenergie, um Ihren Eigenverbrauch maximal teigern.

Das System überzeugt durch eine unkomplizierte Installation ohne hohen Aufwand. Es verfügt über ein kompaktes, nach IP65 zertifiziertes Gehäuse und ist mit einer passiven Kühlung ausgestattet, was einen geräuschlosen Betrieb ermöglicht. Vom Design her orientiert sich der SolarFlow 2400 AC+ am SolarFlow 800 Pro, ist jedoch deutlich kompakter und leichter konzipiert.

Wichtigste Eigenschaften des SolarFlow 2400 AC+:

  • Speicherkapazität: Basismodul mit 2,4 kWh (LiFePO₄), modular erweiterbar auf bis zu 16,8 kWh.
  • AC-Ausgangsleistung: Stufenlos regelbar von 0–800 W über eine Standardsteckdose; bei festem Anschluss an einem eigenen Stromkreis sind bis zu 2400 W möglich.
  • Intelligentes Energiemanagement: Ausgestattet mit HEMS 2.0, einem KI-gesteuerten Regelsystem zur Verbrauchsoptimierung.
  • Flexibilität & Kompaktheit: Hohe Leistungsdichte bei einem moderaten Gewicht von 27,8 kg.
  • Steuerung & Smart Home: Intuitive Zendure-App (Verbindung via WLAN/Bluetooth) mit den Betriebsmodi Zenki, Auto und Expert.
  • Installation: Echtes Plug-and-Play-Konzept über eine herkömmliche Schukosteckdose.

Technische Spezifikationen

SolarFlow 2400 AC+

Modell: ZDSF2400AC+

AC-Netz

Nenn-Ein-/Ausgangsspannung 230 V AC
Nenn-Ein-/Ausgangsfrequenz 50 Hz
AC-Nennausgangsleistung 800 W (Standard) / 2400 W (*Premium)
AC-Nennausgangsstrom 3,5 A AC (Standard) / 10,4 A AC (*Premium)
Max. AC-Eingangsleistung 3200 W
Max. AC-Eingangsstrom 13,9 A AC

Off-Grid (Inselbetrieb)

Nenn-Ein-/Ausgangsspannung 230 V AC
Nenn-Ein-/Ausgangsfrequenz 50 Hz
Max. AC-Ausgangsleistung 3200 VA
Max. AC-Ausgangsstrom 13,9 A AC
Max. AC-Eingangsleistung 2400 VA
Max. AC-Eingangsstrom 10,4 A AC

Batterie

Batterietyp LiFePO₄
Nennenergie 2400 Wh
Nennkapazität 50 Ah
Nennspannung 48 V DC
Max. Lade-/Entladeleistung 2400 W
Max. Lade-/Entladestrom 50 A DC
Ladetemperatur 0°C bis 55°C
Entladetemperatur -20°C bis 55°C
Lade-/Entladespannungsbereich 37,5–54,75 V DC

Allgemeines

Schutzklasse Klasse I
Leistungsfaktor (cos φ) 0,8 (induktiv) bis 0,8 (kapazitiv)
Betriebstemperatur -20°C bis 55°C
Schutzart (Gehäuse) IP65
Abmessungen (B × H × T) 326 × 294 × 251 mm
Gewicht 27,8 kg
Bluetooth Bluetooth 5.0; 2402–2480 MHz;
Max. Sendeleistung: 20,0 dBm
Wi-Fi Wi-Fi 4 (IEEE 802.11 b/g/n); 2412–2472 MHz;
Max. Sendeleistung: 20,0 dBm

Allgemein

Die oben genannten Punkte sind die wichtigsten Spezifikationen. Weitere Details finden Sie in der Bedienungsanleitung.


Speichermodule (Akkus)

Obwohl einige ältere Akkumodelle technisch mit der neuen SolarFlow-Serie kompatibel sein mögen, raten wir dringend davon ab, andere Batterien als die vom Hersteller explizit für den jeweiligen Wechselrichter zertifizierten Module zu verwenden. Zendure empfiehlt für die neue SolarFlow 2400-Serie ausschließlich die Nutzung des AB3000L. Nur so können die optimale Systemleistung, eine reibungslose Kommunikation zwischen den Komponenten und die volle Sicherheit gewährleistet werden.


Garantie

Zendure gewährt auf das System eine umfassende Garantie von 10 Jahren ab Kaufdatum. Diese langfristige Zusage unterstreicht das Vertrauen des Herstellers in die Langlebigkeit der verwendeten LiFePO₄-Zellen und die robuste Verarbeitung des Gehäuses.hren auf das Hauptgerät und die Speicher. Dies ist mittlerweile der Standard bei AC- und Hybrid-Speicher.


Sicherheit


Allgemeine Sicherheitshinweise

Technologie & Brandschutz Zendure setzt konsequent auf die LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat / LiFePO4). Dieser Speichertyp ist für seine hohe thermische Stabilität und chemische Sicherheit bekannt. Im Klartext bedeutet das: Ein minimales Risiko für Überhitzung, Brand oder Explosion. Das sorgt für ein sicheres Gefühl, insbesondere wenn der Speicher in Innenräumen betrieben wird.

Elektrische Sicherheit Die Betriebssicherheit von AC-gekoppelten Speichern hängt maßgeblich vom Zustand des Stromkreises ab, an dem sie betrieben werden, sowie von der konfigurierten maximalen Entladeleistung.

Wichtige Sicherheitsempfehlungen:

  • Rauchmelder: Installieren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit stets einen Rauchmelder direkt über dem AC-Speicher. So werden Sie im Falle einer Störung oder Rauchentwicklung sofort alarmiert.
  • Standortwahl: Platzieren Sie den Heimspeicher unter keinen Umständen in einem Fluchtweg. Dies ist eine essenzielle Vorsichtsmaßnahme, um sicherzustellen, dass Sie das Gebäude im Falle eines Brandes oder Stromausfalls jederzeit ungehindert und sicher verlassen können.
  • Thermische Kontrolle: Es ist ratsam, nach der Installation und einer längeren Belastungsphase die Temperaturentwicklung im Zählerschrank sowie an der verwendeten Steckdose zu überprüfen. So lassen sich potenzielle Schwachstellen in der Hausverkabelung oder Überhitzungen frühzeitig erkennen. Diese Kontrolle kann einfach und effektiv mit einem kostengünstigen Infrarot-Thermometer (Laserthermometer) durchgeführt werden.

ZenGuard

ZenGuard: Das intelligente Sicherheitssystem von Zendure

ZenGuard ist das von Zendure speziell für LFP-Speicher entwickelte Sicherheitssystem der nächsten Generation. Es ist vollständig in die neue SolarFlow-Produktreihe integriert und kombiniert physische Schutzmechanismen mit intelligenter Software-Überwachung.

ZenGuard-Sicherheitsarchitektur

Das System setzt auf eine duale BMS-Architektur (Batterie-Management-System), die lokal und Cloud-basiert für maximale Ausfallsicherheit sorgt:

  • Lokales BMS: Überwacht kontinuierlich Stromstärke, Spannung und Temperatur in Echtzeit. Es stellt sicher, dass alle Sicherheitsfunktionen auch ohne aktive Internetverbindung (offline) jederzeit zuverlässig greifen.
  • Cloud-BMS: Analysiert langfristig den Zellzustand (State of Health) und warnt frühzeitig bei kleinsten Abweichungen. Die Überwachung erfolgt anonymisiert, ohne Verwendung personenbezogener Daten.

Intelligente Selbstwartung & Schutzfunktionen

Das System führt proaktiv Wartungsaufgaben durch, um die Lebensdauer der Zellen aktiv zu verlängern:

  • Tiefentladeschutz: Automatischer Stopp der Entladung, bevor die Zellen Schaden nehmen könnten.
  • Integriertes Heizsystem: Selbstheizfunktion bei niedrigen Temperaturen, um die volle Leistungsfähigkeit und Sicherheit auch im Winter zu garantieren.
  • Optimierte Ladestrategien: Intelligente Steuerung der AC-Ladung und Nutzung von PV-Überschüssen, um die Batterie stets im idealen Spannungsbereich zu halten.

Aktiver Brandschutz: Aerosol-Löschsystem

Ein herausragendes Merkmal ist die integrierte Aerosol-Brandbekämpfung. Sollte es zu einer extremen Überhitzung oder einem Kurzschluss kommen, wird bei Erreichen einer kritischen Temperatur (ca. 170 °C) automatisch ein Löschmodul aktiviert:

  • Das feste Löschmittel transformiert in ein Gas, das die Flammen chemisch unterdrückt und die Zellen blitzschnell abkühlt.
  • Die Brandbekämpfung erfolgt effektiv und rückstandsfrei, wodurch Folgeschäden minimiert werden.

Kontrollierte Druckentlastung (Überdruckventil)

Der SolarFlow 2400 AC+ ist zusätzlich mit einem mechanischen Überdruckventil ausgestattet. Im extrem unwahrscheinlichen Fall eines Zelldefekts sorgt dieses Ventil für eine kontrollierte Druckentlastung. Mögliche Gase können sicher entweichen, wodurch ein Bersten des Gehäuses oder eine explosive Entzündung verhindert wird. Dieser Mechanismus ist ein entscheidender Baustein für den Brandschutz der gesamten Anlage innerhalb von Wohngebäuden. im Haus.


Unboxing

Der SolarFlow 2400 AC+ ist sicher und stabil in einem Karton mit zusätzlichem Schutz verpackt.

Im Lieferumfang enthalten

  • SolarFlow 2400 AC+ mit integriertem 2,4 kWh Akku
  • Anleitung
  • AC-Kabel, 3 Meter Länge
  • Befestigungsmaterial
  • Schlüssel zum Entriegeln des Wechselstromkabels

Design und Verarbeitung

Das Design des SolarFlow 2400 AC+ präsentiert sich sowohl modern als auch funktional. Das robuste Metallgehäuse fungiert gleichzeitig als passiver Kühlkörper, wobei die Kühlrippen bei diesem neuen Modell strategisch nach hinten verlegt wurden. Dies sorgt im Vergleich zum Vorgänger (2400 AC) für eine deutlich schlankere und aufgeräumtere Oberseite.

Eine besonders praktische Neuerung ist die externe WLAN-Antenne auf der Geräteoberseite. Diese sorgt für eine deutlich stabilere Signalstärke und verbesserte Konnektivität – ein entscheidender Vorteil, wenn das System in Garagen, Gartenhäusern oder unter Überdachungen installiert wird, wo der Empfang oft eingeschränkt ist.


LED-Anzeigen

  • An der Vorderseite befindet sich eine zentrale Statusleiste mit LED-Anzeigen.
  • Diese bieten Einblick in den AC-Status, den Ladezustand und die Wi-Fi/Bluetooth-Verbindung.

Zugang und Anschlüsse

  • Der AC-Netzanschluss befindet sich auf der linken Seite zusammen mit der Off-Grid-Steckdose.
  • Alles ist direkt zugänglich, was den Plug-and-Play-Charakter verstärkt.

Praktische Informationen & Handhabung

Mit einem Gewicht von ca. 27,8 kg ist das Gerät vergleichsweise leicht und hinterlässt einen ausgesprochen kompakten und handlichen Eindruck. Das Design ist konsequent durchdacht: Alle Anschlüsse und Bedienelemente sind jederzeit gut zugänglich, was die tägliche Handhabung erheblich erleichtert.

Für Anwender, die eine höhere Speicherkapazität benötigen, ist das System modular aufgebaut und stapelbar. Der SolarFlow 2400 AC+ unterstützt verschiedene Erweiterungsmodule, darunter die Modelle AB2000S, AB2000X sowie den neuen AB3000L. Obwohl die älteren Batteriemodelle technisch kompatibel sind, empfehlen wir die Nutzung des AB3000L. Dieser wurde speziell für diesen Wechselrichter entwickelt, gewährleistet die beste Performance und fügt sich zudem optisch nahtlos in das Gesamtdesign ein.


Installation und Inbetriebnahme

Wie für moderne Speichersysteme üblich, überzeugt auch der SolarFlow 2400 AC+ durch eine extrem einfache Installation, die konsequent auf Plug-and-Play ausgelegt ist. In nur sechs Schritten ist das System einsatzbereit:

  1. Aufstellung: Platzieren Sie den SolarFlow 2400 AC+ auf einem stabilen Untergrund. Idealerweise wählen Sie einen geschützten Ort im Innenbereich (trocken, staubfrei und innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs: 0 °C bis 55 °C beim Laden; -20 °C bis 60 °C beim Entladen). Achten Sie auf eine ausreichende Luftzirkulation: Halten Sie seitlich mindestens 15 cm und nach oben hin mindestens 2 cm Abstand zu anderen Gegenständen oder Wänden ein.
  2. Montage: Mithilfe der mitgelieferten Halterungen lässt sich das Gerät sicher an der Wand befestigen. Aus Sicherheitsgründen wird diese fixierte Montage ausdrücklich empfohlen.
  3. Netzanschluss: Schließen Sie den Speicher direkt an eine fachgerecht geerdete Steckdose an. Verwenden Sie ausschließlich die Originalkabel und verzichten Sie unbedingt auf Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
  4. App-Einrichtung: Laden Sie die Zendure-App herunter und verbinden Sie den Speicher via WLAN. Die Konfiguration ist intuitiv: Fügen Sie den SolarFlow 2400 AC+ einfach Ihrem HEMS-System (Home Energy Management System) hinzu.
  5. Smart-Meter-Integration (D0-Zähler oder CT-Klemmen): Verbinden Sie den Zendure D0-Dongle mit Ihrem digitalen Stromzähler (P1-Port/Schnittstelle) und fügen Sie ihn in der App als neues Gerät hinzu. Alternativ unterstützt das System auch andere Optionen wie CT-Klemmen oder kompatible Drittanbieter-Lösungen (z. B. von Shelly).
  6. Funktionsprüfung: Kontrollieren Sie abschließend die LED-Anzeigen am Gerät und den Status in der App. Sobald alles grün leuchtet, ist das System betriebsbereit und optimiert ab sofort Ihren Eigenverbrauch.

Fazit zur Einrichtung: Die Konfiguration des SolarFlow 2400 AC+ verlief in unserem Test absolut reibungslos und war in weniger als zehn Minuten vollständig abgeschlossen.


💡 Wichtige Hinweise zu Wartung und Betrieb

Lagerung und längere Betriebspausen: Sollten Sie das System für einen längeren Zeitraum außer Betrieb nehmen, stellen Sie bitte sicher, dass der Ladestand der Batterie (SoC) zwischen 40 % und 60 % liegt. Trennen Sie das Gerät in diesem Fall vollständig vom Stromnetz. Um eine schädliche Tiefentladung zu vermeiden, empfehlen wir, den Ladestand einmal monatlich zu überprüfen und bei Bedarf kurzzeitig nachzuladen.

Belüftung und Standort: Platzieren Sie den Speicher niemals in einem geschlossenen, unbelüfteten Schrank. Eine ungehinderte Wärmeableitung ist essenziell für die Betriebssicherheit und trägt maßgeblich zur Maximierung der Lebensdauer der Komponenten bei.

Sicherheit und Umgebungsbedingungen: Schützen Sie das Gerät konsequent vor Feuchtigkeit, Nässe und direkter Sonneneinstrahlung. Ein kühler, trockener Aufstellort ist ideal für die langfristige Performance der LFP-Zellen.

Installation: Do-it-yourself oder Fachhandwerk? Für den regulären Betrieb als steckerfertige Lösung (Plug-and-Play) ist keine Elektrofachkraft erforderlich – die Installation können Sie problemlos und sicher selbst durchführen. Sollten Sie das System jedoch fest an einen eigenen Stromkreis anschließen wollen (um die volle Leistung von 2400 W zu nutzen), empfehlen wir die Abstimmung mit einem qualifizierten Installateur.


HEMS 2.0 & ZENKI 2.0: Die intelligente Technologie hinter Zendure

Zendure hat für den 30. April 2026 ein bedeutendes Software-Update angekündigt: den Launch von HEMS 2.0 und ZENKI™ 2.0. Mit diesen Neuerungen geht Zendure weit über die reine Hardware-Bereitstellung hinaus.

HEMS 2.0: Die intelligente Energiezentrale

Das neue Home Energy Management System (HEMS 2.0) vernetzt Photovoltaik-Module, Speicher, Wärmepumpen und Wallboxes für Elektrofahrzeuge auf einer einzigen, intelligenten Plattform. Das System basiert auf einer dreistufigen Architektur:

  1. Die Endgeräte: Alle Komponenten im Haushalt.
  2. Die Zendure-Zentrale: Das Bindeglied, das alle Geräte miteinander vernetzt.
  3. Die App: Die intuitive Schnittstelle für den Anwender.

Durch diese nahtlose Integration werden Energieflüsse vollautomatisch optimiert. Besonders spannend: Das System ist mit den gängigen Energieversorgern (u. a. in den Niederlanden und Deutschland) kompatibel. Sobald der ZENKI-Modus aktiviert ist, lassen sich die Energiekosten durch intelligente Nutzung variabler Tarife signifikant senken. Damit positioniert sich Zendure als zentrales Gehirn der häuslichen Energieversorgung.

ZENKI™ 2.0: Künstliche Intelligenz im Einsatz

Das Herzstück dieser Entwicklung ist die KI-Engine ZENKI™ 2.0. Sie arbeitet prädiktiv, plant vorausschauend und nimmt Anpassungen in Echtzeit vor. In der Praxis bedeutet das: Der AC-Speicher entscheidet eigenständig, wann das Laden oder Entladen finanziell und energetisch am sinnvollsten ist. Zudem fungiert ein integrierter KI-Assistent als proaktiver Berater, der aktiv mitdenkt und beispielsweise Wartungsempfehlungen gibt.

Ausblick: Sobald diese Funktionen live gehen, werden wir sie einem ausführlichen Praxistest unterziehen und Ihnen die Ergebnisse in einem separaten Artikel präsentieren.


App-Funktionalität: Intelligente Steuerungsoptionen*

Die Zendure-App ist das Herzstück des Systems und bietet drei Hauptmodi, um den Speicher optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

(*): Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf die aktuelle Funktionalität (HEMS 1.0 / ZENKI 1.0). Ab dem 30. April 2026 wird das System durch die angekündigten Versionen 2.0 ergänzt.


1. ZENKI-Modus: Die intelligente Automatik

Der ZENKI-Modus ist ein KI-gesteuerter Energiemodus, der das SolarFlow-System lokal optimiert. Er steuert die Verteilung zwischen Eigenverbrauch, Speicherung und Netzeinspeisung basierend auf dynamischen Stromtarifen und Ihrem individuellen Verbrauchsprofil.

  • KI-gesteuertes Management: ZENKI analysiert Börsenstrompreise, den Batteriestatus und Wetterprognosen, um proaktiv zu entscheiden, wann Energie gespeichert oder genutzt werden sollte.
  • Lokale Steuerung (Edge Computing): Im Gegensatz zu vielen Cloud-basierten Systemen arbeitet ZENKI lokal auf dem Gerät. Das ermöglicht blitzschnelle Reaktionszeiten von unter 3 Sekunden und macht das System unabhängig von der Internetstabilität.
  • Plug-and-Forget: Keine komplexen Zeitpläne nötig – das System wählt stets die wirtschaftlichste Strategie.
  • Smart-Home-Ready: Dank der lokalen Arbeitsweise harmoniert ZENKI hervorragend mit Plattformen wie Home Assistant oder Node-Red.

2. AUTO-Modus: Klassische Nulleinspeisung

Dies ist der bewährte Standardmodus für die meisten Haushalte. Das Ziel ist die sogenannte Nulleinspeisung (Zero Export), um so wenig Strom wie möglich vom Versorger zu beziehen.

  • Lastabhängige Steuerung: Tagsüber wird überschüssige Solarenergie gespeichert. Sobald die Sonne untergeht, wird der Speicher basierend auf den Daten des D0-Zählers oder der CT-Klemmen entladen, um den Hausverbrauch exakt zu decken.
  • Einfachheit: „Auto“ ist die Standardeinstellung nach der Installation und erfordert keine manuellen Eingriffe.
  • Wirtschaftlichkeit: Der Fokus liegt auf der Maximierung des Eigenverbrauchs, was die Stromrechnung auch ohne dynamische Tarife effektiv senkt.

3. EXPERTEN-Modus: Volle Kontrolle für Profis

Für Nutzer, die ihr Energiemanagement bis ins kleinste Detail selbst bestimmen möchten, bietet der Expertenmodus maximale Flexibilität. Hier deaktiviert das System seine automatische Logik und folgt strikt Ihren Vorgaben.

Die Untermodi im Expertenbereich:

  • Smart-Meter-Modus: Nulleinspeisung mit erweiterten Schwellenwerten und Parametern.
  • Smart-Plug-Modus: Die Entladung wird gezielt durch Daten von kompatiblen Smart Plugs gesteuert.
  • Grundlastmodus: Manuelle Einstellung einer konstanten Abgabeleistung (Watt).
  • Stromtarifmodus: Strategisches Laden/Entladen basierend auf manuell hinterlegten Preisgrenzen.

Vorteile & Herausforderungen:

  • Maximale Transparenz: Sie sehen genau, wie das System auf jede Ihrer Einstellungen reagiert.
  • Individuelle Zeitpläne: Ideal, um beispielsweise günstige Nachtstromfenster gezielt zum Laden zu nutzen.
  • Komplexität: Dieser Modus setzt ein tieferes Verständnis des eigenen Lastprofils voraus. Bei Fehlkonfigurationen arbeitet das System unter Umständen weniger effizient als im ZENKI- oder Auto-Modus.

Fazit zum Expertenmodus: Er ist das perfekte Werkzeug für „Power-User“, Hobby-Energiemanager und alle, die den Speicher tief in ihre eigene Hausautomatisierung (z. B. via Home Assistant) integrieren möchten.


Zusammenfassung der Modi

⚡ Zendure Modi im Vergleich

Zenki · Auto · Experte – Welcher Modus passt zu Ihnen?

Modus Kernmerkmale Ideal für…
Zenki
  • KI-gesteuert
  • lokale Datenverarbeitung (Edge Computing)
  • Reaktionszeit < 3 Sekunden
  • Optimierung basierend auf dynamischen Stromtarifen & Wetterprognosen
Haushalte mit dynamischen Stromverträgen, die ohne manuellen Aufwand maximale Kosteneinsparungen erzielen möchten.
⚙️ Auto
  • Vollautomatische Energieverteilung (Nulleinspeisung)
  • Keine manuellen Anpassungen nötig
  • Fokus auf Maximierung des Eigenverbrauchs
Den Durchschnittsnutzer, der ein „Plug-and-Forget“-Erlebnis wünscht und eine einfache, zuverlässige Stromkostensenkung priorisiert.
🔧 Experte
  • Volle Kontrolle
  • Manuelle Festlegung von Lade- und Entladezeiten
  • Priorisierung von Stromkreisen
  • Individuelle Schwellenwerte
Fortgeschrittene Anwender und Smart-Home-Begeisterte, die das System präzise auf ein komplexes Lastprofil oder eigene Automatisierungen (z. B. Home Assistant) abstimmen wollen.

Während die ersten beiden Modi als klassische „Set-and-Forget“-Lösungen konzipiert sind, eignen sie sich ideal für Haushalte, die von den Vorteilen eines Speichers profitieren möchten, ohne sich intensiv mit der Technik auseinandersetzen zu müssen. Der Expertenmodus hingegen richtet sich gezielt an Anwender, die ihren Energieverbrauch und die damit verbundene Kostenoptimierung bis ins kleinste Detail auf ihre individuelle Situation abstimmen wollen.

Dank dieser klaren Trennung zwischen intelligenter Automatik und tiefgreifender manueller Steuerung bleibt das System stets übersichtlich. Zendure gelingt hier eine hervorragende Balance: Nutzer werden nicht in einem komplizierten Einstellungs-Dschungel allein gelassen, behalten aber dennoch alle Fäden in der Hand, falls sie die volle Kontrolle wünschen.

Nachfolgend finden Sie mehrere Abbildungen der verschiedenen Modi (Optionen):


Nulleinspeisung in der Praxis

Während eines nächtlichen Tests der Nulleinspeisungs-Strategie haben wir den SolarFlow 2400 AC+ im direkten Vergleich mit dem Shelly 3EM Pro sowie dem Zendure D0-Zähler unter die Lupe genommen.

Über einen Zeitraum von sechs Stunden verzeichnete die Konfiguration mit dem Shelly einen minimalen Netzbezug (Import) von 0,04 kWh, während die Einspeisung (Export) mit 0,0003 kWh praktisch bei Null lag.

Noch beeindruckender schnitt jedoch der Zendure D0-Zähler ab: Er regelte das System noch präziser aus und hielt die Balance nahezu perfekt. Mit einem minimalen Bezug von lediglich 0,018 kWh und einer Einspeisung von nur 0,013 kWh schaffte es dieser Zähler, die „Nulllinie“ punktgenau zu treffen. Damit beweist das System eine hervorragende Reaktionsschnelligkeit und Regelgenauigkeit.

MeterImport (00:00-06:00)Export (00:00-06:00)
Shelly 3EM PRO0,04 kWh0,003 kWh
Zendure D0-Zähler0,0180,013

Dieses Ergebnis zeigt, dass sich der Speicher ideal als Set-and-Forget-Lösung für Haushalte eignet, die einen Null-Netzbezug (echte Netzautarkie) anstreben. In den folgenden Abbildungen sehen Sie den Verlauf über die Nacht (zum Vergrößern bitte anklicken).


ZenWave dynamischer Energievertrag

Eine bemerkenswerte Neuerung im Produktportfolio von Zendure ist die Möglichkeit, einen dynamischen Stromtarif direkt über die App abzuschließen. Damit positioniert sich Zendure zunehmend als ganzheitlicher Energiedienstleister auf dem deutschen Markt. Diese Funktion ist in Deutschland bereits live: Dank einer Kooperation mit der Nomis GmbH, einem spezialisierten White-Label-Anbieter, agiert Zendure unter eigenem Markennamen als Akteur auf dem deutschen Strommarkt.

Nutzer können ihren Stromvertrag unkompliziert per App abschließen, wodurch das gesamte Energiemanagement auf einer einzigen Plattform verschmilzt. Ein großer Vorteil: Einsparungen werden auf Basis der tatsächlichen Abrechnungsdaten sofort transparent und nachvollziehbar visualisiert. Auch hier unterstreicht Zendure seine Vorreiterrolle und beweist ein tiefes Verständnis dafür, wie ein modernes, integriertes Energieerlebnis für Haushalte aussehen muss.


Home Assistant-Integration und ZenSDK

Zendure verfügt über eine offizielle Home Assistant-Integration, die eine vollständige lokale Steuerung der Batterien ermöglicht. Dies umfasst mehrere Standard-Steuerungsmodi, in denen eine oder mehrere Zendure-Speicher auch als eine virtuelle Batterie zusammenarbeiten können.

Dadurch sind Sie nicht mehr von einer Cloud-Umgebung abhängig, falls Zendure jemals seine Aktivitäten einstellen sollte – ein beruhigender Gedanke bei einem Gerät, das mindestens 10 Jahre lang halten soll.

Mit diesem breiten Spektrum an Möglichkeiten festigt Zendure seine Position als Marktführer im Bereich der lokalen Steuerung sowie der Home-Assistant-Integration für AC-gekoppelte und hybride Speichersysteme. Dies bietet Ihnen die volle Freiheit, den bevorzugten D0-Zähler (Smart Meter) ganz nach Ihren Wünschen auszuwählen.

Selbst wenn Sie primär die Zendure-App zur Steuerung nutzen, bietet die Integration einen enormen Mehrwert: Sie können sämtliche Statusinformationen und Telemetriedaten Ihres Speichersystems nahtlos in Ihr Home-Assistant-Dashboard einbinden und dort visualisieren.


ZenSDK (lokale Steuerung)

Für Benutzer, die Home Assistant nicht verwenden, besteht auch die Möglichkeit der lokalen Steuerung über ZenSDK. Das ZenSDK öffnet eine lokale REST-API auf dem SolarFlow 2400 AC+, wodurch das System direkt innerhalb des eigenen Netzwerks über HTTP-Anfragen gesteuert werden kann.

Anstatt von externen Brokern oder Cloud-Interaktionen abhängig zu sein, können Statusaktualisierungen und Eigenschaften einfach mit Standardbefehlen abgerufen oder angepasst werden. Für den anspruchsvollen Nutzer bedeutet dies einen enormen Gewinn an Privatsphäre und Zuverlässigkeit: Die Automatisierung Ihres Energiemanagements läuft weiterhin vollständig lokal, ist unabhängig von einer funktionierenden Internetverbindung und reagiert ohne die Verzögerung (Latenz) eines Cloud-Servers.

Ein hervorragendes Beispiel für eine solche Integration für Zendure ist diese häufig verwendete Gielz-Integration.


Solarpanels und Aufladen

Wie eingangs erwähnt, verfügt der SolarFlow 2400 AC+ über keine direkten DC-Eingänge für Photovoltaik-Module. Falls Sie dennoch Solarmodule unmittelbar in das System integrieren möchten, ist dies über den Umweg eines Mikro-Wechselrichters möglich, den Sie an die spezielle Off-Grid-Steckdose anschließen.


Das System unterstützt eine maximale Eingangsleistung von 2400 VA. Bei einem Leistungsfaktor (Power Factor) von 1 entspricht dies einer Wirkleistung von 2400 W. Diese Gesamtladeleistung kann flexibel aus zwei Quellen gespeist werden:

  • Der direkten Einspeisung über den angeschlossenen Mikro-Wechselrichter.
  • Der Nutzung von Überschussstrom Ihrer bestehenden PV-Anlage, der über den Smart Meter (intelligenten Zähler) erfasst wird.

Schutz vor negativen Strompreisen und Netzentgelten

Darüber hinaus bietet die Zendure-App die essenzielle Funktion, die Rückspeisung ins öffentliche Netz vollständig zu unterbinden. Diese Option ist besonders bei dynamischen Stromtarifen unverzichtbar, um automatisiert zu verhindern, dass bei negativen Börsenstrompreisen Kosten für die Einspeisung entstehen.

Gleichzeitig lassen sich so bei herkömmlichen Verträgen potenzielle Rückspeisegebühren oder ungünstige Abrechnungsmodelle umgehen. Das System stellt somit sicher, dass jede produzierte Kilowattstunde entweder im eigenen Haushalt verbraucht oder im Speicher für später gesichert wird, statt unnötige Kosten zu verursachen.


Die Off-Grid-Steckdose: Sicherheit bei Stromausfall

Stellen Sie sich vor, in Ihrer gesamten Straße fällt der Strom aus. Normalerweise schalten sich fast alle Photovoltaikanlagen und Heimspeicher aus Sicherheitsgründen sofort ab, da sie ohne die Netzführung (Referenzspannung) des öffentlichen Stromnetzes keinen Strom einspeisen dürfen. Hier macht die netzunabhängige Off-Grid-Steckdose des SolarFlow 2400 AC+ den entscheidenden Unterschied.

Funktionsweise und Flexibilität

An der Seite des Geräts befindet sich eine physische Steckdose, die vollkommen autark vom Hausnetz agiert. Bei einem Stromausfall – oder wenn Sie den Speicher an einen Ort ohne Stromanschluss mitnehmen (z. B. in den Garten oder ein Gartenhaus) – können Sie elektrische Verbraucher direkt am Gerät anschließen.

  • Leistungsdaten: Die Steckdose liefert im netzgestützten Betrieb bis zu 3200 W. Im reinen Inselbetrieb (Off-Grid) stellt sie kontinuierlich bis zu 2400 W bereit. Für Lastspitzen beim Einschalten von Geräten verkraftet das System kurzzeitig (200 ms) eine Anlaufleistung von 3600 W. Das ist mehr als ausreichend für den Betrieb von Kühl- und Gefrierschränken, Kaffeemaschinen, Laptops oder Ihrem WLAN-Router.
  • Reaktionsgeschwindigkeit (USV-Funktion): Bei einem Netzausfall schaltet das System innerhalb von nur 20 Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Diese Umschaltzeit ist so gering, dass viele empfindliche Geräte ohne Unterbrechung weiterlaufen – oft bemerken Sie den Stromausfall also gar nicht.

Testergebnisse

Photovoltaik-Einbindung über den Mikro-Wechselrichter

Die Off-Grid-Steckdose dient nicht nur der Stromausgabe, sondern ermöglicht auch den Anschluss von Solarmodulen via Mikro-Wechselrichter. In unserem Praxistest haben wir dies erfolgreich mit einem APsystems EZ1-M und zwei 440-Wp-Modulen umgesetzt.

Die Funktionsweise im Detail:

Inselmodus (Off-Grid): Im reinen Inselbetrieb ist die Steckdose auf die Versorgung von Verbrauchern beschränkt. Um diese Funktion zu nutzen, muss in den Geräteeinstellungen der App explizit der Off-Grid-Modus aktiviert werden.

Netzgekoppelter Betrieb: Ist das System mit dem Hausnetz verbunden, wird der Speicher über den angeschlossenen Mikro-Wechselrichter aufgeladen (AC-Laden). Parallel dazu können an derselben Off-Grid-Steckdose weiterhin Verbraucher direkt mit Strom versorgt werden.


Standby-Verbrauch

Der SolarFlow 2400 AC+ überzeugt durch hervorragende Werte beim Standby-Verbrauch: Über das AC-Anschlusskabel findet im Ruhemodus keinerlei Netzbezug (0 W) statt. Der interne Eigenverbrauch des Systems im aktiven Standby-Modus beläuft sich kontinuierlich auf lediglich etwa 3,2 W.
In der folgenden Tabelle haben wir diese Werte mit anderen Systemen am Markt verglichen. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden alle Prozentangaben auf die jeweilige Gesamtkapazität der Speichermodule umgerechnet.
Selbst bei einem komplett ausgeschalteten System tritt ein minimaler Energieverlust auf. Dieser ist systembedingt und wird durch das Batterie-Management-System (BMS) verursacht, das die Zellen permanent überwacht. Diese kontinuierliche Überwachung ist essenziell, um eine schädliche Tiefentladung zu verhindern und die langfristige Sicherheit der LFP-Zellen zu garantieren.

⚡ Stand-by Verbrauch von Heimspeichern

Vergleich des Energieverbrauchs im Stand-by-Modus – Alle Werte in Watt

Produkt Verbrauch über
Stromnetz (Watt)
Verbrauch über
eigene Batterien (Watt)
Bei 24 Stunden
komplett aus (Watt)
SolarFlow 2400 PRO 0,74 2,9 0
SolarFlow 2400 AC+ 0,7 2,7 0
Hoymiles HiBattery 1920 AC (Stand-by/Tiefschlaf) 4 / 2,6 0,39 / 0,24 0
Indevolt PowerFlex 2000 ECO 1 8,3 0
Zendure SolarFlow 2400 AC 0 3,6 0
Zendure SolarFlow 800 Plus 0 1,6 0
Jackery HomePower 2000 Ultra (Hybrid) 1 8,6 0

Im vollständig deaktivierten Zustand weisen die Speichermodule eine extrem geringe Selbstentladung auf. In unserem Test war selbst nach 24 Stunden kein messbarer Kapazitätsverlust feststellbar. Dies ist ein entscheidender Vorteil für Nutzer, die das System über einen längeren Zeitraum (beispielsweise im Winter) nicht aktiv nutzen möchten.

Dennoch gilt auch hier die bereits erwähnte Empfehlung: Überprüfen Sie den Ladestand in regelmäßigen Abständen, um die langfristige Zellgesundheit zu gewährleisten und eine Tiefentladung sicher auszuschließen.


Wärme und Geräuschentwicklung


Thermische Analyse: Wärmeentwicklung im Betrieb

Wir haben das Wärmemanagement des SolarFlow 2400 AC+ unter realen Bedingungen mit einer Wärmebildkamera untersucht. Die Messungen erfolgten nach einem zweistündigen Dauerbetrieb bei einer konstanten Ladeleistung von 800 W.

Das Ergebnis ist absolut unbedenklich: Der Spitzenwert wurde auf der Rückseite des Gehäuses mit lediglich 33 °C gemessen. Alle übrigen Messpunkte am Gerät lagen deutlich unter diesem Wert. Diese moderate Wärmeentwicklung ist ein Zeichen für eine effiziente Elektronik und liegt im absolut grünen Bereich – vergleichbar mit den Top-Modellen anderer namhafter Speicherhersteller.

🌡️ Analyse der Wärmeentwicklung bei 800 W Ladeleistung

MesspunktTemperaturNormgrenze (Richtwert)Bewertung
Rückseite des Geräts33 °CUnter 60 °C (passiv gekühlt)Sehr gut
Weitere Messpunkte25–31 °CUnter 50 °CSicher

Fazit zur Kühlung und thermischen Stabilität

Diese Messergebnisse bestätigen, dass das passive Kühlkonzept des SolarFlow 2400 AC+ äußerst effektiv arbeitet. Selbst unter anhaltender Last bleibt die Temperaturentwicklung absolut kontrollierbar, was maßgeblich zur Betriebssicherheit und Langlebigkeit der internen Komponenten beiträgt.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass unser aktueller Test mit einer Last von 800 W durchgeführt wurde und somit noch nicht das volle Leistungspotenzial des Systems ausschöpft. Sobald der Speicher an einer fest installierten Zuleitung (dedizierter Stromkreis) betrieben wird, werden wir den Hitzetest unter Volllast (2400 W) wiederholen und unsere Bewertung gegebenenfalls ergänzen.

Wichtiger Unterschied zum Vorgänger: Im Gegensatz zum ersten SolarFlow 2400 AC besitzt das neue Plus-Modell keinen Anschluss mehr für einen externen Lüfter. Zendure setzt hier konsequent auf die Optimierung der passiven Wärmeableitung und hält eine aktive Belüftung offensichtlich nicht mehr für notwendig. Dies reduziert nicht nur die Geräuschemissionen, sondern minimiert auch die Anzahl mechanischer Verschleißteile.


Geräuschentwicklung: Lautloser Betrieb

Dank der konsequenten Auslegung auf passive Kühlung arbeitet der SolarFlow 2400 AC+ im Betrieb absolut geräuschlos. Es gibt keine surrenden Lüfter oder mechanischen Bauteile, die den Wohnkomfort stören könnten.

Das einzige wahrnehmbare Geräusch ist das charakteristische Klicken der internen Relais, wenn der Speicher den Lade- oder Entladevorgang startet oder beendet. Wir haben diesen kurzen Schaltimpuls gemessen: Der Wert liegt deutlich unter 30 dB. In der Praxis ist das System somit als flüsterleise einzustufen und kann problemlos in Wohnräumen oder Fluren betrieben werden, ohne aufzufallen.


🔁 Round-Trip-Effizienz (Gesamtwirkungsgrad)

Was versteht man unter der Round-Trip-Effizienz?

Die Round-Trip-Effizienz (RTE) – oft auch als Gesamtwirkungsgrad bezeichnet – gibt an, wie viel der ursprünglich in einen Heimspeicher geladenen Energie am Ende tatsächlich wieder nutzbar entnommen werden kann.

Physikalisch bedingt tritt beim Laden und Entladen eines Akkus immer ein gewisser Energieverlust auf. Dieser entsteht primär durch Wärmeentwicklung bei der AC/DC-Wandlung sowie durch Leitungswiderstände innerhalb des Systems.

Ein Rechenbeispiel: Nehmen wir an, Sie besitzen ein Speichersystem mit einer Nutzkapazität von 10 kWh und einem Wirkungsgrad von 90 %. In diesem Szenario können Sie effektiv 9 kWh entnehmen, während 1 kWh während des Speicherprozesses verloren geht. Wiederholt sich dieser Zyklus täglich, summieren sich diese Verluste über das Jahr gesehen auf eine beträchtliche Energiemenge, was die Rentabilität des Speichers direkt beeinflusst.


Testergebnisse und Vergleich

Der gemessene RTE des SolarFlow 2400 AC+ liegt bei über 88 % und ist damit der höchste Wirkungsgrad, den wir bisher festgestellt haben. Die Messung basiert auf drei vollständigen Zyklen: Aufladen von 10 % auf 100 % mit 800 W und Entladen von 100 % auf 10 % mit 800 W.

RTE-MessungenErgebnis
Erste Hin- und Rückfahrt87,3 %
2. Hin- und Rückfahrt88,2 %
3. Rundreise88,7 %
4. Hin- und Rückfahrt88,4
Durchschnittlich88,15 %

Obwohl eine längere Messperiode erforderlich ist, um dies endgültig zu bestätigen, zeigt dieser Test bereits jetzt, dass die Rendite auf einem außergewöhnlich hohen Niveau liegt. Damit setzt Zendure erneut Maßstäbe auf dem Markt für Heimspeicher.

Es ist wichtig zu beachten, dass dies die Ergebnisse unter idealen Bedingungen sind. Wenn das System für Nulleinspeisung mit geringer Leistung arbeitet, sinkt der Wirkungsgrad auf einen Bereich von 78 % bis 82 %. Je geringer Ihr Stromverbrauch im Haushalt ist, desto weniger effizient arbeitet der Wechselrichter. Dies ist keine Besonderheit von Zendure, sondern eine Eigenschaft, die wir bei allen Heimakkus beobachten.


Vergleich mit anderen Heimspeichern

Round-Trip-Effizienz (RTE)

Analyse der Wirkungsgrade im Lade- und Entladezyklus

Zendure SolarFlow 2400 AC+
88%
Zendure SolarFlow 2400 Pro
88%
Hoymiles HiBattery 1920 AC
86%
Zendure SolarFlow 2400 AC
84%
Zendure SolarFlow 800 Pro
84%
Marstek Venus A
84%
Marstek Venus E
83%
Indevolt PowerFlex 2000 ECO
81%
Indevolt SolidFlex 2000
80%
Anker Solix Solarbank 3 E2700
80%
Hervorragend (≥87%)
Gut (84-86%)
Befriedigend (80-83%)
Ausreichend (≤79%)

Hinweis: Der Zendure SolarFlow 2400 AC+ & 2400 Pro erzielen mit ca. 88 % die höchste Round-Trip-Effizienz (RTE) in diesem Vergleich.


RTE im Teillastbereich und bei dynamischen Tarifen

Batteriespeicher und Wechselrichter arbeiten bei geringen Leistungen in der Regel weniger effizient. Der Grund hierfür ist der konstante Eigenverbrauch (Standby-Verlust) der Leistungselektronik, der bei niedriger Auslastung prozentual stärker ins Gewicht fällt. Mit steigender Leistung verbessert sich der Wirkungsgrad deutlich, solange sich das System in seinem optimalen Arbeitsbereich bewegt.

Dieser Zusammenhang ist besonders bei dynamischen Stromtarifen von großer Bedeutung. Hier ist es wirtschaftlich vorteilhaft, den Speicher in kurzen Zeitfenstern mit hoher Lade- oder Entladeleistung zu betreiben (z. B. bei negativen Strompreisen).

Aus diesem Grund werden wir diesen Test wiederholen, sobald der SolarFlow 2400 AC+ an einer fest installierten Zuleitung (eigener Stromkreis) betrieben wird und wir die maximale Leistung von 2400 W abrufen können. Für einen solchen Test unter Volllast ist jedoch eine größere Batteriekapazität erforderlich, als uns derzeit zur Verfügung steht. Nur so kann die hohe Leistung sicher und ohne übermäßigen Verschleiß – unter Berücksichtigung einer gesunden C-Rate (Lade-/Entladeverhältnis) – verarbeitet werden.


Der SolarFlow 2400 AC+ im Vergleich zum Vorgängermodell

Der SolarFlow 2400 AC+ und der ursprüngliche SolarFlow 2400 AC weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Doch wie der Slogan von Zendure – „The Original, Evolved“ – bereits andeutet, handelt es sich hierbei um eine konsequente Weiterentwicklung eines der erfolgreichsten AC-Speichersysteme am Markt. Diese Evolution zeigt sich vor allem in den Bereichen Sicherheit, Kompaktheit und Effizienz.

Sicherheit: Das ZenGuard-System

  • SolarFlow 2400 AC+: Setzt neue Maßstäbe mit der ZenGuard-Technologie. Diese umfasst ein duales BMS (Batterie-Management-System), intelligente Selbstwartungs-Algorithmen, ein integriertes Überdruckventil sowie eine automatisierte Aerosol-Brandunterdrückung.
  • SolarFlow 2400 AC: Verfügt ebenfalls über die Aerosol-Brandbekämpfung und Selbstwartung, verzichtet jedoch auf das duale BMS und das physische Überdruckventil.

Format und Bauweise

  • SolarFlow 2400 AC+: Das Gehäuse ist um beeindruckende 32 % kompakter geworden, was im direkten Vergleich sofort ins Auge fällt. Zudem wurde das Gewicht auf 27,8 kg optimiert, was die Handhabung deutlich erleichtert.
  • SolarFlow 2400 AC: Bringt in der Basiskonfiguration (mit einer Batterie) rund 36 kg auf die Waage und benötigt deutlich mehr Stellfläche.

Effizienz und Performance

  • SolarFlow 2400 AC+: Erreicht einen herausragenden Systemwirkungsgrad (RTE) von über 88 %.
  • SolarFlow 2400 AC: Liegt mit einem Wirkungsgrad von ca. 85 % leicht darunter.

Vergleich von AC-gekoppelte Speicher

Nachstehend finden Sie eine Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen der vier beliebtesten AC-Speicher.

🔋 AC-Heimspeicher im Überblick

Vergleich von AC-Modellen mit Spezifikationen und Preisen

Speicher Typ Not‑
strom
🟪 Modular Kapazität (kWh) AC: Laden (W) AC: Entladen (W) RTE Heizung Brand‑
schutz
Preis (€) Preis/kWh (€)
Zendure
SolarFlow 2400 AC+
AC Ja 🟪 2,4 – 16,8
(modular)
2.400 2.400 88% Ja Ja, Aerosol €969 – €4.614 €403 – €274
Zendure
SolarFlow 2400 AC
AC Ja 🟪 2,9 – 17,3
(modular)
2.400 2.400 85% Ja Ja, Aerosol €1.199 – €5.144 €413 – €297
Marstek
Venus E 3.0
AC Ja Teils 5,1 2.500 2.500 83% Nein Nein ± €1.200 €235
Indevolt
SolidFlex 2000 ECO
AC Ja 🟪 1,8 – 10,8
(modular)
2.400 2.400 80% Ja Nein ± €699 – €2.908 €325 – €269

Kapazität und Modularität

  • SolarFlow 2400 AC+ und AC bieten die höchste modulare Kapazität: bis zu 16,8 kWh und 17,3 kWh.
  • Indevolt SolidFlex ist ebenfalls modular aufgebaut, jedoch mit einer geringeren maximalen Kapazität (bis zu 12 kWh und 10,8 kWh).
  • Marstek Venus E 3.0 ist nicht modular und verfügt über eine feste Kapazität von 5,1 kWh.

Lade- und Entladeleistung

  • Alle Modelle (außer Marstek) laden und entladen mit 2400 W Wechselstrom, was für Geräte mit hohem Stromverbrauch geeignet ist.
  • Marstek bietet etwas mehr: 2.500 W AC.

Effizienz (RTE)

  • SolarFlow 2400 AC+ erzielt mit einer Rundlaufleistung von 88 % die höchste Punktzahl.
  • Indevolt liegt bei 80 %, Marstek bei 83 % und SolarFlow 2400 AC bei 85 %.

Sicherheit und Heizung

  • Nur Zendure bietet aktive Brandverzögerung durch Aerosol und Druckminderer.
  • Zendure und Indevolt unterstützen Heizungsanwendungen, Marstek hingegen nicht.

Welches System passt zu Ihnen?

Im direkten Vergleich zeigt sich: Marstek bietet zwar den attraktivsten Preis pro Kilowattstunde, spart dafür jedoch an Modularität (Skalierbarkeit) sowie an integrierten Brandschutzvorkehrungen. Zudem ist der Funktionsumfang der Software deutlich schlichter gehalten. Zendure hingegen positioniert sich am oberen Ende des Marktes: Hier erhalten Sie die höchste Performance und die derzeit ausgereifteste Software – müssen dafür jedoch eine höhere Investition tätigen.

Obwohl die Unterschiede auf dem Papier oft marginal wirken, kommt es in der Praxis auf Ihre individuellen Prioritäten an:

  • Steht für Sie der günstigste Anschaffungspreis im Vordergrund?
  • Legen Sie Wert auf eine nahtlose Smart-Home-Einbindung (z. B. via Home Assistant oder HEMS)?
  • Suchen Sie ein echtes „Set-and-Forget“-System, das vollautomatisch arbeitet?
  • Oder ist Ihnen eine präzise Nulleinspeisung für maximale Eigenverbrauchsoptimierung wichtig?

Zendure setzt sich hier vor allem durch seine leistungsstarke HEMS-Plattform ab. Diese bildet das Herzstück eines stetig wachsenden Plug-and-Play-Ökosystems und bietet eine Interoperabilität, die in diesem Segment aktuell maßstabsetzend ist.


Preis pro kWh

Zendure SolarFlow 2400 AC+ 🔋

Preisanalyse pro Kapazität · Je höher die Kapazität, desto niedriger der Preis pro kWh
📉 Preissenkung pro kWh bei höherer Kapazität
€/kWh Analyse
↗️ 2,4 kWh: €333/kWh ↘️ 16,8 kWh: €226/kWh
⚡ SolarFlow 2400 AC+
Min. Kapazität
2,4 kWh
€ 799 Gesamt
Max. Kapazität
16,8 kWh
€ 3.794 Gesamt
Höchster €/kWh
€ 333
bei 2,4 kWh
Niedrigster €/kWh
€ 226
bei 16,8 kWh
Kapazität Gesamtpreis Preis/kWh
2,4 kWh€ 799€ 333
5,3 kWh€ 1.398€ 265
8,2 kWh€ 1.997€ 245
11,0 kWh€ 2.596€ 235
13,9 kWh€ 3.195€ 230
16,8 kWh€ 3.794€ 226
Effizienzverbesserung 32,1% niedrigerer Preis/kWh
Start: €333/kWh Max: €226/kWh
💰 Maximale Ersparnis
Wählen Sie 16,8 kWh und sparen Sie €107 pro kWh
-32,1%
Preissenkung
€107
weniger pro kWh
€ 256
Durchschnittspreis/kWh
6
Kapazitätsoptionen
€ 107
Ersparnis pro kWh

Der aktuelle Preis für den SolarFlow 2400 AC+ beträgt 799 € (Preis Februar 2026) für eine Plug-and-Play-Batterie mit 2,4 kWh Speicherkapazität. Dies entspricht einem Durchschnittspreis von umgerechnet etwa 333 € pro kWh. In der maximalen Konfiguration mit 16,8 kWh kostet der SolarFlow 2400 AC+ 3.794 €, was nur noch 226 € pro kWh entspricht.


Fazit

Gesamtfazit: Die neue Referenz für AC-Speichersysteme

Der SolarFlow 2400 AC+ erweist sich als exzellente Wahl für Haushalte, die ihren Eigenverbrauch maximieren und ihre Energiekosten nachhaltig senken möchten. Zendure löst sein Markenversprechen ein: Mit dem Slogan „The Original, Evolved“ liefert der Hersteller eine konsequente Weiterentwicklung, die in Sachen Sicherheit, Kompaktheit und Effizienz überzeugt. Dank der umfassenden ZenGuard-Schutzfunktionen positioniert sich das System zudem als einer der sichersten Speicher am aktuellen Markt.

Mit diesem Gesamtpaket übernimmt der SolarFlow 2400 AC+ die Spitzenposition in unserem Ranking. Mit einem hervorragenden Testergebnis von 4,5 von 5 Sternen löst er seinen Vorgänger ab, der fast ein Jahr lang unsere Empfehlungsliste anführte. Er ist damit unser neuer „Favorit“.

Ein Ausblick für PV-Direktanschluss-Fans: Falls Sie Ihre Solarmodule lieber direkt (DC-seitig) an den Speicher anschließen möchten, ist der neue SolarFlow 2400 Pro die ideale Hybrid-Lösung für Sie.

ZENDURE

SolarFlow 2400 AC+
Sehr gut 4,5/5

Vorteile

  • Allgemein: beste AC-Speicher auf dem Markt
  • Installation: Plug-and-Play in Kombination mit den unterstützten D0-Zählern
  • Kompatibilität: vollständige lokale Steuerung über die offizielle Home Assistant-Integration und ZenSDK für andere Systeme
  • Nulleinspeisung: Dieser Modus funktioniert sehr gut
  • Effizienz: Mit 88 % die höchste RTE auf dem Markt und damit nachhaltiger als andere Batterien
  • App: übersichtliche Auswahlmöglichkeiten und intuitiv
  • Ausstattung: Passive Kühlung, IP65, doppeltes BMS, Brandbekämpfung mit Aerosol und Überdruckventil

Nachteile

  • Preis: Es gibt günstigere Batterien, jedoch erhält man das, wofür man bezahlt. Bei mehreren kWh sinkt der Preis

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Häufig gestellte Fragen zum Zendure SolarFlow 2400 AC+ (FAQ)


1. Was ist der Unterschied zwischen dem SolarFlow 2400 AC und dem 2400 AC+?

Der 2400 AC+ ist kompakter, leichter, sicherer und effizienter. Darüber hinaus verfügt er über eine verbesserte Kühlung, eine überarbeitete BMS-Architektur und eine breitere Kompatibilität mit Erweiterungsbatterien.

2. Welche Leistung kann der SolarFlow 2400 AC+ erbringen?

Standardmäßig liefert der Wechselstromausgang 800 W über eine Steckdose. Bei einem festen Anschluss an eine eigene Gruppe kann das System bis zu 2400 W liefern.

3. Ist der SolarFlow 2400 AC+ für den Einsatz ohne Solarmodule geeignet?

Ja. Der Akku kann nur über das Stromnetz geladen und entladen werden.

4. Welche Batterien sind mit dem SolarFlow 2400 AC+ kompatibel?

Das AC+ unterstützt die neue AB3000L-Batterie (3 kWh) sowie frühere Modelle wie AB2000S, AB2000X und AB1000S. Die Gesamtkapazität ist auf 16,8 kWh erweiterbar.

5. Wie sicher ist der SolarFlow 2400 AC+?

Der Akku nutzt LiFePO4-Technologie, verfügt über eine doppelte BMS-Sicherheit, automatische Selbstwartungsfunktionen sowie ein integriertes Aerosol-Brandbekämpfungssystem und ein Überdruckventil. Dies macht ihn zu einem der sichersten Steckakkus auf dem Markt.

6. Kann ich den SolarFlow 2400 AC+ selbst installieren?

Ja. Die Installation erfolgt Plug-and-Play über eine geerdete Steckdose. Für eine Entladung über 800 W ist ein fester Anschluss an eine eigene Gruppe erforderlich, und Sie müssen die NEN-Vorschriften befolgen.

7. Ist der SolarFlow 2400 AC+ mit einem D0-Zähler kompatibel?

Ja. Der Zendure D0-Meter wird vollständig unterstützt. Auch der Everhome Ecotracker ist kompatibel.

8. Was genau bewirkt der Zenki-Modus?

Zenki ist ein KI-gesteuerter Energiemodus, der lokal funktioniert. Das System optimiert automatisch das Laden, Entladen und die Rückspeisung auf der Grundlage dynamischer Tarife, Wetterdaten und Ihres Verbrauchsprofils.

9. Wie viel kann ich mit dem SolarFlow 2400 AC+ einsparen?

Zendure verspricht erhebliche jährliche Einsparungen, abhängig von Ihrem Verbrauch, dynamischen Tarifen, Batteriekapazität und Solarmodulen. In der Praxis variiert dies je nach Haushalt. Im Durchschnitt kann sich die Batterie in etwa 6 bis 8 Jahren amortisieren, insbesondere mit der Einführung variabler Netztarife zum 1.1.2028.

10. Ist der SolarFlow 2400 AC+ für dynamische Energieverträge geeignet?

Ja. Der Zenki-Modus wurde speziell für dynamische Tarife entwickelt und optimiert automatisch auf der Grundlage von Stundensätzen.

11. Wie laut ist der SolarFlow 2400 AC+?

Dank der aktiven Kühlung bleibt der Geräuschpegel gering. Unter normalen Bedingungen ist das Geräusch kaum wahrnehmbar.

12. Wie funktioniert der Nulleinspeisung-Modus in der Praxis?

Im NOM-Modus hält das System Import und Export nahezu im Gleichgewicht. In Tests zeigte sich das D0-Zähler als das genaueste, mit minimalen Abweichungen um die Nulllinie.


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Hybrid- und AC-Speicher


Sollten Sie noch Fragen zu dieser Testbericht haben, können Sie diese unten stellen oder eine E-Mail senden. Wir werden Ihre Frage so schnell wie möglich beantworten.


Transparenz: Für diese Bewertung haben wir das SolarFlow 2400 AC+ vorübergehend vom Hersteller erhalten. Wie immer basiert unsere Bewertung vollständig auf unseren eigenen Erfahrungen.


4 thoughts on “Zendure SolarFlow 2400 AC+ Test: Die ultimative AC-gekoppelte Speicher”
  1. Hallo,
    für den genannten Code (9ZMW7B) gibt es nur eine Fehlermeldung, dass er für das Produkt nicht gültig ist.
    Gruß Thomas

    1. Hallo Thomas,
      die genannten Rabattcodes gelten ausschließlich für die älteren Produkte von Zendure.
      Die neuen Artikel haben bereits besonders attraktive Einführungspreise, weshalb die Codes dort nicht angewendet werden können.
      Wir werden diese Information auch auf unserer Website ergänzen.

      Viele Grüße
      Mark

    1. Nein, leider nicht. Wir dachten ursprünglich auch, dass der RJ45-Anschluss für das LAN gedacht sei, aber das ist nicht der Fall – er dient lediglich für Modbus. Man kann sich also nur über WLAN verbinden, aber das läuft bei Zendure sehr stabil.

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