Zendure SolarFlow 2400 Pro im Test – der beste Hybrid-Heimspeicher 2026

Im ausführlichen Praxistest des Zendure SolarFlow 2400 Pro wird schnell deutlich, dass dieser Hybrid-Heimspeicher in mehreren Bereichen einen signifikanten Fortschritt gegenüber früheren Generationen darstellt. Dank des direkten PV-Anschlusses, einer optimierten Effizienz und der intelligenten Energiesteuerung sicherte sich das System in unserem Testparcours eine hervorragende Bewertung von ⭐ 4,5/5.

Während das zuvor getestete Modell, der SolarFlow 2400 AC+, ausschließlich über das Hausstromnetz geladen werden konnte, ermöglicht die Pro-Version nun erstmals die direkte DC-Kopplung von Solarmodulen. Damit transformiert sich das System von einem reinen AC-Speicher zu einer vollwertigen, hybriden Zentrale für das Balkonkraftwerk oder zu einem kompletten Heimspeichersystem. Mit seiner hohen Kapazität, der unkomplizierten Plug-and-Play-Installation und der smarten App-Steuerung richtet sich dieses Modell an Haushalte, die ihre Eigenverbrauchsquote maximieren und ihre Energieversorgung zukunftssicher gestalten wollen.

In diesem Testbericht analysieren wir die technischen Spezifikationen, die Sicherheitsmerkmale sowie den Installationsprozess des SolarFlow 2400 Pro. Wir werfen zudem einen detaillierten Blick auf die Performance im Alltag – inklusive Wärmebildanalyse, Wirkungsgrad-Messungen und einer Berechnung der Kosten pro nutzbarer kWh. Abschließend vergleichen wir das Gerät mit konkurrierenden Hybridsystemen und ziehen ein fundiertes Fazit.

Hintergrund: Wer ist Zendure?

Zendure, 2013 im Silicon Valley gegründet und heute mit Hauptsitz in Shenzhen, hat sich zu einer der innovativsten Marken im Bereich mobiler und stationärer Energiespeicher entwickelt. Ursprünglich bekannt für robuste Powerbanks und die SuperBase-Serie für den Off-Grid-Einsatz, konzentriert sich das Unternehmen mit der SolarFlow-Reihe nun massiv auf den Wohnimmobilienmarkt. Im Fokus stehen dabei die nahtlose Integration von Photovoltaik und ein intelligentes Ökosystem für das heimische Energiemanagement.

Zusammenarbeit zwischen Zendure und Han’s Laser Technology: Neue fabrik

Bei unserem Besuch bei Zendure in Shenzhen beeindruckte uns in strategischer Hinsicht vor allem die enge Partnerschaft mit der Han’s Laser Technology Industry Group, die inzwischen eine bedeutende Beteiligung an Zendure hält. Han’s Laser ist ein börsennotiertes Schwergewicht der Technologiebranche mit einer Marktkapitalisierung von rund 6 Milliarden Dollar und Umsätzen in Milliardenhöhe.

Diese Kooperation manifestiert sich unmittelbar in der neuen, hochmodernen Fertigungsstätte für Speicherlösungen, die wir vor Ort besichtigen konnten. Das Werk verfügt über eine Produktionskapazität von rund einer Million Geräten pro Jahr und ist darauf ausgelegt, die rasant steigende Nachfrage – insbesondere in Deutschland und den Niederlanden – zu bedienen.

Beide Unternehmen setzen konsequent auf Innovation: Bei Zendure sind beeindruckende 40 % der Belegschaft im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) tätig. Die Synergie zwischen Han’s Laser und Zendure bietet vor allem Skaleneffekte, eine hohe Fertigungstiefe und eine stabile Basis für künftige Produktgenerationen. Dass Zendure mittlerweile seinen Hauptsitz in der Zentrale von Han’s Laser bezogen hat, unterstreicht die tiefe strategische Verzahnung beider Partner.


Lesen Sie auch unseren Testbericht zur Zendure SolarFlow 2400 AC+


INHALT


Einführung

SolarFlow 2400 Pro

Hier ist die native und fachlich optimierte Aufbereitung der wichtigsten Eigenschaften des SolarFlow 2400 Pro. Ich habe die Begriffe so gewählt, dass die Vielseitigkeit des Hybrid-Systems (AC- und DC-Ladung) klar im Vordergrund steht.


Das Hybrid-Konzept: Maximale Flexibilität

Der SolarFlow 2400 Pro ist ein echter Allrounder unter den Speichersystemen. Als Hybrid-Speicher bietet er Ihnen drei verschiedene Ladewege: direkt über angeschlossene Solarmodule (DC), über das herkömmliche Stromnetz (AC) oder durch die intelligente Nutzung von Überschussstrom Ihrer bereits vorhandenen PV-Anlage.

Das System besticht durch seine enorme Flexibilität und kommt ohne komplexe Elektroinstallation aus. Dank des robusten IP65-zertifizierten Gehäuses ist es bestens gegen Witterungseinflüsse geschützt, während die passive Kühlung für einen absolut lautlosen Betrieb sorgt.


Die wichtigsten Highlights im Überblick

  • Skalierbare Speicherkapazität: Das System startet mit einem 2,4 kWh LiFePO₄-Basisakku und lässt sich modular auf bis zu 16,8 kWh erweitern – passend für jeden Energiebedarf.
  • Variable Ausgangsleistung:
    • 0–800 W Einspeisung über eine herkömmliche Schukosteckdose (ideal für Balkonkraftwerke).
    • Bis zu 2.400 W bei Festanschluss an einem dedizierten Stromkreis (für maximale Power im Hausnetz).
  • Intelligentes Energiemanagement (HEMS 2.0): Ein KI-gestütztes Regelsystem optimiert Ihre Energieflüsse vollautomatisch in Echtzeit.
  • Kompakte Bauweise: Mit nur 27,8 kg ist das System überraschend leicht und bietet eine hohe Leistungsdichte auf kleinstem Raum.
  • Smarte Steuerung & Integration: Volle Kontrolle via Zendure-App (WLAN/Bluetooth) mit spezialisierten Betriebsmodi wie Zenki, Auto und Expert.
  • Echte Plug-and-Play-Installation: Einfacher Anschluss der Solarmodule über standardisierte MC4-Stecker und Netzanbindung via Steckdose.

Technische Spezifikationen

SolarFlow 2400 Pro

Modell: ZDSF2400P

AC-Netz

Nenn-Eingangs-/Ausgangsspannung 230 V AC
Nenn-Eingangs-/Ausgangsfrequenz 50 Hz
Nenn-AC-Ausgangsleistung 800 W (Standard) / 2400 W (*Premium)
Nenn-AC-Ausgangsstrom 3,5 A AC (Standard) / 10,4 A AC (*Premium)
Max. AC-Eingangsleistung 3200 W
Max. AC-Eingangsstrom 13,9 A AC

PV-Eingang

Max. PV-Eingangsspannung 55 V DC
Max. PV-Eingangsstrom 4*18 A DC
Max. PV-Eingangsstrom Isc 4*22,5 A DC
Max. PV-Eingangsleistung 3000 W (4*750 W)
Betriebsspannungsbereich 14–55 V DC

Netzunabhängig (Off-Grid)

Nenn-Eingangs-/Ausgangsspannung 230 V AC
Nenn-Eingangs-/Ausgangsfrequenz 50 Hz
Max. AC-Ausgangsleistung 3200 VA
Max. AC-Ausgangsstrom 13,9 A AC
Max. AC-Eingangsleistung 2400 VA
Max. AC-Eingangsstrom 10,4 A AC

Speichermodule

Batterietyp LiFePO₄
Nennenergie 2400 Wh
Nennkapazität 50 Ah
Nennspannung 48 V DC
Max. Lade-/Entladeleistung 2400 W
Max. Lade-/Entladestrom 50 A DC
Ladetemperatur 0°C bis 55°C
Entladetemperatur -20°C bis 55°C
Lade-/Entladespannungsbereich 37,5–54,75 V DC

Allgemein

Schutzklasse Klasse I
Leistungsfaktor 0,8 (induktiv) bis 0,8 (kapazitiv)
Betriebstemperatur -20°C bis 55°C
Schutzart IP65
Abmessungen (B × H × T) 326 × 294 × 251 mm
Gewicht 27,8 kg
Bluetooth Bluetooth 5.0; 2402–2480 MHz;
Max. Sendeleistung: 20,0 dBm
Wi-Fi Wi-Fi 4 (IEEE 802.11 b/g/n); 2412–2472 MHz;
Max. Sendeleistung: 20,0 dBm

Die oben genannten Punkte sind die wichtigsten Spezifikationen. Weitere Details finden Sie in der Bedienungsanleitung.


Speichermodule (Akkus)

Obwohl einige ältere Akkumodelle technisch mit der neuen SolarFlow-Serie kompatibel sein mögen, raten wir dringend davon ab, andere Batterien als die vom Hersteller explizit für den jeweiligen Wechselrichter zertifizierten Module zu verwenden. Zendure empfiehlt für die neue SolarFlow 2400-Serie ausschließlich die Nutzung des AB3000L. Nur so können die optimale Systemleistung, eine reibungslose Kommunikation zwischen den Komponenten und die volle Sicherheit gewährleistet werden.


Garantie

Zendure gewährt auf das System eine umfassende Garantie von 10 Jahren ab Kaufdatum. Diese langfristige Zusage unterstreicht das Vertrauen des Herstellers in die Langlebigkeit der verwendeten LiFePO₄-Zellen und die robuste Verarbeitung des Gehäuses.hren auf das Hauptgerät und die Speicher. Dies ist mittlerweile der Standard bei AC- und Hybrid-Speicher.


Sicherheit


Allgemein

Zendure entscheidet sich für die LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat / LiFePO4), ebenso wie viele andere Marken von Steckdosenakkus. Dieser Akkutyp ist für seine thermische Stabilität und chemische Sicherheit bekannt. Im Klartext: geringeres Risiko von Überhitzung, Brand oder Explosion. Ein beruhigender Gedanke, insbesondere wenn Sie den Akku in Innenräumen verwenden.


Sicherheitshinweise für Ihren Heimspeicher

Die Sicherheit eines Stromspeichers hängt maßgeblich vom verwendeten Stromkreis sowie der konfigurierten maximalen Entladeleistung ab. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • ⚠️ Separater Stromkreis: Sobald die Einspeiseleistung 800 W überschreitet, muss der Speicher an einem eigenen Stromkreis in der Unterverteilung (Zählerschrank) angeschlossen werden – ein Parallelbetrieb mit anderen Haushaltsgeräten an derselben Leitung ist dann nicht mehr zulässig. Lassen Sie die Installation im Zweifelsfall stets von einem zugelassenen Elektrofachbetrieb prüfen oder durchführen, um die Einhaltung der geltenden Normen (z. B. VDE) sicherzustellen.
  • 🔥 Brandschutz: Installieren Sie zwingend einen Rauchmelder unmittelbar über dem Stromspeicher. So werden Sie bei einer technischen Störung oder Rauchentwicklung sofort alarmiert.
  • 🚪 Fluchtwege freihalten: Platzieren Sie einen Heimspeicher niemals in Fluchtwegen (wie engen Fluren oder Treppenhäusern). Im Falle eines Brandes oder Stromausfalls muss eine ungehinderte Evakuierung jederzeit möglich sein.
  • 🌡️ Temperatur-Check: Nach der Inbetriebnahme eines Balkonkraftwerks oder AC-Speichers sollten Sie unter Last die Temperatur im Zählerschrank sowie an der verwendeten Einspeisesteckdose kontrollieren. Überlastete Leitungen oder veraltete Kontakte können zu gefährlicher Überhitzung führen. Ein einfaches Infrarot-Thermometer (Laserthermometer) leistet hier wertvolle Dienste zur schnellen Überprüfung.

ZenGuard

Das intelligente Sicherheitssystem von Zendure

ZenGuard ist das von Zendure speziell für LFP-Speicher entwickelte Sicherheitssystem der nächsten Generation. Es ist vollständig in die neue SolarFlow-Produktreihe integriert und kombiniert physische Schutzmechanismen mit intelligenter Software-Überwachung.

ZenGuard-Sicherheitsarchitektur

Das System setzt auf eine duale BMS-Architektur (Batterie-Management-System), die lokal und Cloud-basiert für maximale Ausfallsicherheit sorgt:

  • Lokales BMS: Überwacht kontinuierlich Stromstärke, Spannung und Temperatur in Echtzeit. Es stellt sicher, dass alle Sicherheitsfunktionen auch ohne aktive Internetverbindung (offline) jederzeit zuverlässig greifen.
  • Cloud-BMS: Analysiert langfristig den Zellzustand (State of Health) und warnt frühzeitig bei kleinsten Abweichungen. Die Überwachung erfolgt anonymisiert, ohne Verwendung personenbezogener Daten.

Intelligente Selbstwartung & Schutzfunktionen

Das System führt proaktiv Wartungsaufgaben durch, um die Lebensdauer der Zellen aktiv zu verlängern:

  • Tiefentladeschutz: Automatischer Stopp der Entladung, bevor die Zellen Schaden nehmen könnten.
  • Integriertes Heizsystem: Selbstheizfunktion bei niedrigen Temperaturen, um die volle Leistungsfähigkeit und Sicherheit auch im Winter zu garantieren.
  • Optimierte Ladestrategien: Intelligente Steuerung der AC-Ladung und Nutzung von PV-Überschüssen, um die Batterie stets im idealen Spannungsbereich zu halten.

Aktiver Brandschutz: Aerosol-Löschsystem

Ein herausragendes Merkmal ist die integrierte Aerosol-Brandbekämpfung. Sollte es zu einer extremen Überhitzung oder einem Kurzschluss kommen, wird bei Erreichen einer kritischen Temperatur (ca. 170 °C) automatisch ein Löschmodul aktiviert:

  • Das feste Löschmittel transformiert in ein Gas, das die Flammen chemisch unterdrückt und die Zellen blitzschnell abkühlt.
  • Die Brandbekämpfung erfolgt effektiv und rückstandsfrei, wodurch Folgeschäden minimiert werden.

Kontrollierte Druckentlastung (Überdruckventil)

Der SolarFlow 2400 AC+ ist zusätzlich mit einem mechanischen Überdruckventil ausgestattet. Im extrem unwahrscheinlichen Fall eines Zelldefekts sorgt dieses Ventil für eine kontrollierte Druckentlastung. Mögliche Gase können sicher entweichen, wodurch ein Bersten des Gehäuses oder eine explosive Entzündung verhindert wird. Dieser Mechanismus ist ein entscheidender Baustein für den Brandschutz der gesamten Anlage innerhalb von Wohngebäude


Unboxing

Der SolarFlow 2400 Pro ist sicher und stabil in einem Karton mit zusätzlichem Schutz verpackt.

Im Lieferumfang enthalten

  • SolarFlow 2400 Pro mit integriertem 2,4 kWh Akku
  • Anleitung
  • AC-Kabel, 3 Meter Länge
  • Brackets für die Wandbefestigung
  • Schlüssel zum Entriegeln

Design und Verarbeitung

Das Design des SolarFlow 2400 Pro präsentiert sich sowohl modern als auch funktional. Das robuste Metallgehäuse fungiert gleichzeitig als passiver Kühlkörper, wobei die Kühlrippen bei diesem neuen Modell strategisch nach hinten verlegt wurden.

Eine besonders praktische Neuerung ist die externe WLAN-Antenne auf der Geräteoberseite. Diese sorgt für eine deutlich stabilere Signalstärke und verbesserte Konnektivität – ein entscheidender Vorteil, wenn das System in Garagen, Gartenhäusern oder unter Überdachungen installiert wird, wo der Empfang oft eingeschränkt ist.

Frontansicht Zendure SolarFlow 2400 Pro Bewertung

LED-Anzeigen

  • An der Vorderseite befindet sich eine zentrale Statusleiste mit LED-Anzeigen.
  • Diese bieten Einblick in den AC-Status, den Ladezustand und die Wi-Fi/Bluetooth-Verbindung.

Zugang und Anschlüsse

  • Der AC-Netzanschluss befindet sich auf der linken Seite zusammen mit der Off-Grid-Steckdose.
  • Die acht (4×2) MC4-Anschlüsse für die Solarmodule befinden sich oben rechts.
  • Der neue RJ45-Anschluss befindet sich auf der rechten Seite und ist ausschließlich für die RS485-Kommunikation vorgesehen.
  • Alles ist direkt zugänglich, was den Plug-and-Play-Charakter verstärkt.

Praktische Informationen & Handhabung

Mit einem Gewicht von ca. 27,8 kg ist das Gerät vergleichsweise leicht und hinterlässt einen ausgesprochen kompakten und handlichen Eindruck. Das Design ist konsequent durchdacht: Alle Anschlüsse und Bedienelemente sind jederzeit gut zugänglich, was die tägliche Handhabung erheblich erleichtert.

Für Anwender, die eine höhere Speicherkapazität benötigen, ist das System modular aufgebaut und stapelbar. Der SolarFlow 2400 Pro unterstützt verschiedene Erweiterungsmodule, darunter die Modelle AB2000S, AB2000X sowie den neuen AB3000L. Obwohl die älteren Batteriemodelle technisch kompatibel sind, empfehlen wir die Nutzung des AB3000L. Dieser wurde speziell für diesen Wechselrichter entwickelt, gewährleistet die beste Performance und fügt sich zudem optisch nahtlos in das Gesamtdesign ein.

Funktionalität Zendure SolarFlow 2400 Pro

IInstallation & Inbetriebnahme

Was für viele moderne Speichersysteme gilt, trifft auch auf den SolarFlow 2400 Pro zu: Die Installation ist denkbar einfach und konsequent auf Plug-and-Play-Nutzung ausgelegt. In nur sieben Schritten ist das System einsatzbereit!

  1. Aufstellung: Platzieren Sie den SolarFlow 2400 Pro auf einem stabilen Untergrund, idealerweise in Innenräumen oder an einem geschützten Ort (trocken, staubfrei und innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs: 0 °C bis 55 °C beim Laden, -20 °C bis 60 °C beim Entladen). Achten Sie auf eine ausreichende Luftzirkulation: Halten Sie seitlich mindestens 15 cm und an der Oberseite mindestens 2 cm Abstand zu anderen Gegenständen ein.
  2. Befestigung: Mit den mitgelieferten Halterungen lässt sich das Gerät auch sicher an der Wand montieren. Aus Stabilitäts- und Sicherheitsgründen ist dies ausdrücklich zu empfehlen.
  3. Netzanschluss: Schließen Sie den Speicher direkt an eine geerdete Schukosteckdose an. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen ausschließlich die Originalkabel und vermeiden Sie unbedingt Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen.
  4. Anschluss der Solarmodule: Verbinden Sie die MC4-Stecker Ihrer Solarmodule mit dem SolarFlow 2400 Pro. Um gefährliche Lichtbogenbildung zu vermeiden, sollte dieser Schritt idealerweise bei Dunkelheit oder bei abgedeckten Modulen durchgeführt werden.
  5. App-Verbindung: Laden Sie die Zendure-App herunter, verbinden Sie den Speicher über Ihr WLAN und folgen Sie dem Konfigurationsassistenten. Fügen Sie den SolarFlow 2400 Pro anschließend Ihrem HEMS (Home Energy Management System) hinzu. Die Einrichtung ist weitgehend selbsterklärend.
  6. Smart Meter (D0-Zähler oder CT-Klemmen): Verbinden Sie den Zendure D0-Lesekopf mit Ihrem digitalen Stromzähler und fügen Sie ihn in der App als neues Gerät hinzu. In unserem Test nutzen wir den Zendure D0-Dongle. Alternativ stehen verschiedene Optionen für D0-Zähler oder CT-Klemmen (z. B. von Shelly) zur Verfügung.
  7. Prüfung & Betrieb: Kontrollieren Sie die LED-Anzeigen am Gerät und den Status in der App, um eine einwandfreie Funktion sicherzustellen. Ab jetzt ist Ihr Speicher betriebsbereit.

Fazit zur Einrichtung: Die gesamte Konfiguration des SolarFlow 2400 Pro verlief in unserem Test absolut reibungslos und war innerhalb von knapp 15 Minuten abgeschlossen.


💡 Wichtige Hinweise zu Wartung und Betrieb

Lagerung und längere Betriebspausen: Sollten Sie das System für einen längeren Zeitraum außer Betrieb nehmen, stellen Sie bitte sicher, dass der Ladestand der Batterie (SoC) zwischen 40 % und 60 % liegt. Trennen Sie das Gerät in diesem Fall vollständig vom Stromnetz. Um eine schädliche Tiefentladung zu vermeiden, empfehlen wir, den Ladestand einmal monatlich zu überprüfen und bei Bedarf kurzzeitig nachzuladen.

Belüftung und Standort: Platzieren Sie den Speicher niemals in einem geschlossenen, unbelüfteten Schrank. Eine ungehinderte Wärmeableitung ist essenziell für die Betriebssicherheit und trägt maßgeblich zur Maximierung der Lebensdauer der Komponenten bei.

Sicherheit und Umgebungsbedingungen: Schützen Sie das Gerät konsequent vor Feuchtigkeit, Nässe und direkter Sonneneinstrahlung. Ein kühler, trockener Aufstellort ist ideal für die langfristige Performance der LFP-Zellen.

Installation: Do-it-yourself oder Fachhandwerk? Für den regulären Betrieb als steckerfertige Lösung (Plug-and-Play) ist keine Elektrofachkraft erforderlich – die Installation können Sie problemlos und sicher selbst durchführen. Sollten Sie das System jedoch fest an einen eigenen Stromkreis anschließen wollen (um die volle Leistung von 2400 W zu nutzen), empfehlen wir die Abstimmung mit einem qualifizierten Installateur.


HEMS 2.0 & ZENKI 2.0: Die intelligente Technologie hinter Zendure

Zendure hat für den 30. April 2026 ein bedeutendes Software-Update angekündigt: den Launch von HEMS 2.0 und ZENKI™ 2.0. Mit diesen Neuerungen geht Zendure weit über die reine Hardware-Bereitstellung hinaus.

HEMS 2.0: Die intelligente Energiezentrale

Das neue Home Energy Management System (HEMS 2.0) vernetzt Photovoltaik-Module, Speicher, Wärmepumpen und Wallboxes für Elektrofahrzeuge auf einer einzigen, intelligenten Plattform. Das System basiert auf einer dreistufigen Architektur:

  1. Die Endgeräte: Alle Komponenten im Haushalt.
  2. Die Zendure-Zentrale: Das Bindeglied, das alle Geräte miteinander vernetzt.
  3. Die App: Die intuitive Schnittstelle für den Anwender.

Durch diese nahtlose Integration werden Energieflüsse vollautomatisch optimiert. Besonders spannend: Das System ist mit den gängigen Energieversorgern (u. a. in den Niederlanden und Deutschland) kompatibel. Sobald der ZENKI-Modus aktiviert ist, lassen sich die Energiekosten durch intelligente Nutzung variabler Tarife signifikant senken. Damit positioniert sich Zendure als zentrales Gehirn der häuslichen Energieversorgung.

ZENKI™ 2.0: Künstliche Intelligenz im Einsatz

Das Herzstück dieser Entwicklung ist die KI-Engine ZENKI™ 2.0. Sie arbeitet prädiktiv, plant vorausschauend und nimmt Anpassungen in Echtzeit vor. In der Praxis bedeutet das: Der AC-Speicher entscheidet eigenständig, wann das Laden oder Entladen finanziell und energetisch am sinnvollsten ist. Zudem fungiert ein integrierter KI-Assistent als proaktiver Berater, der aktiv mitdenkt und beispielsweise Wartungsempfehlungen gibt.

Ausblick: Sobald diese Funktionen live gehen, werden wir sie einem ausführlichen Praxistest unterziehen und Ihnen die Ergebnisse in einem separaten Artikel präsentieren.


App-Funktionalität: Intelligente Steuerungsoptionen *

Die Zendure-App ist das Herzstück des Systems und bietet drei Hauptmodi, um den Speicher optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

(*): Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf die aktuelle Funktionalität (HEMS 1.0 / ZENKI 1.0). Ab dem 30. April 2026 wird das System durch die angekündigten Versionen 2.0 ergänzt.


1. ZENKI-Modus: Die intelligente Automatik

Der ZENKI-Modus ist ein KI-gesteuerter Energiemodus, der das SolarFlow-System lokal optimiert. Er steuert die Verteilung zwischen Eigenverbrauch, Speicherung und Netzeinspeisung basierend auf dynamischen Stromtarifen und Ihrem individuellen Verbrauchsprofil.

  • KI-gesteuertes Management: ZENKI analysiert Börsenstrompreise, den Batteriestatus und Wetterprognosen, um proaktiv zu entscheiden, wann Energie gespeichert oder genutzt werden sollte.
  • Lokale Steuerung (Edge Computing): Im Gegensatz zu vielen Cloud-basierten Systemen arbeitet ZENKI lokal auf dem Gerät. Das ermöglicht blitzschnelle Reaktionszeiten von unter 3 Sekunden und macht das System unabhängig von der Internetstabilität.
  • Plug-and-Forget: Keine komplexen Zeitpläne nötig – das System wählt stets die wirtschaftlichste Strategie.
  • Smart-Home-Ready: Dank der lokalen Arbeitsweise harmoniert ZENKI hervorragend mit Plattformen wie Home Assistant oder Node-Red.

2. AUTO-Modus: Klassische Nulleinspeisung

Dies ist der bewährte Standardmodus für die meisten Haushalte. Das Ziel ist die sogenannte Nulleinspeisung (Zero Export), um so wenig Strom wie möglich vom Versorger zu beziehen.

  • Lastabhängige Steuerung: Tagsüber wird überschüssige Solarenergie gespeichert. Sobald die Sonne untergeht, wird der Speicher basierend auf den Daten des D0-Zählers oder der CT-Klemmen entladen, um den Hausverbrauch exakt zu decken.
  • Einfachheit: „Auto“ ist die Standardeinstellung nach der Installation und erfordert keine manuellen Eingriffe.
  • Wirtschaftlichkeit: Der Fokus liegt auf der Maximierung des Eigenverbrauchs, was die Stromrechnung auch ohne dynamische Tarife effektiv senkt.

3. EXPERTEN-Modus: Volle Kontrolle für Profis

Für Nutzer, die ihr Energiemanagement bis ins kleinste Detail selbst bestimmen möchten, bietet der Expertenmodus maximale Flexibilität. Hier deaktiviert das System seine automatische Logik und folgt strikt Ihren Vorgaben.

Die Untermodi im Expertenbereich:

  • Smart-Meter-Modus: Nulleinspeisung mit erweiterten Schwellenwerten und Parametern.
  • Smart-Plug-Modus: Die Entladung wird gezielt durch Daten von kompatiblen Smart Plugs gesteuert.
  • Grundlastmodus: Manuelle Einstellung einer konstanten Abgabeleistung (Watt).
  • Stromtarifmodus: Strategisches Laden/Entladen basierend auf manuell hinterlegten Preisgrenzen.

Vorteile & Herausforderungen:

  • Maximale Transparenz: Sie sehen genau, wie das System auf jede Ihrer Einstellungen reagiert.
  • Individuelle Zeitpläne: Ideal, um beispielsweise günstige Nachtstromfenster gezielt zum Laden zu nutzen.
  • Komplexität: Dieser Modus setzt ein tieferes Verständnis des eigenen Lastprofils voraus. Bei Fehlkonfigurationen arbeitet das System unter Umständen weniger effizient als im ZENKI- oder Auto-Modus.

Fazit zum Expertenmodus: Er ist das perfekte Werkzeug für „Power-User“, Hobby-Energiemanager und alle, die den Speicher tief in ihre eigene Hausautomatisierung (z. B. via Home Assistant) integrieren möchten.


Zusammenfassung der Modi

⚡ Zendure Modi im Vergleich

Zenki · Auto · Experte – Welcher Modus passt zu Ihnen?

Modus Kernmerkmale Ideal für…
Zenki
  • KI-gesteuert
  • lokale Datenverarbeitung (Edge Computing)
  • Reaktionszeit < 3 Sekunden
  • Optimierung basierend auf dynamischen Stromtarifen & Wetterprognosen
Haushalte mit dynamischen Stromverträgen, die ohne manuellen Aufwand maximale Kosteneinsparungen erzielen möchten.
⚙️ Auto
  • Vollautomatische Energieverteilung (Nulleinspeisung)
  • Keine manuellen Anpassungen nötig
  • Fokus auf Maximierung des Eigenverbrauchs
Den Durchschnittsnutzer, der ein „Plug-and-Forget“-Erlebnis wünscht und eine einfache, zuverlässige Stromkostensenkung priorisiert.
🔧 Experte
  • Volle Kontrolle
  • Manuelle Festlegung von Lade- und Entladezeiten
  • Priorisierung von Stromkreisen
  • Individuelle Schwellenwerte
Fortgeschrittene Anwender und Smart-Home-Begeisterte, die das System präzise auf ein komplexes Lastprofil oder eigene Automatisierungen (z. B. Home Assistant) abstimmen wollen.

Während die ersten beiden Modi als klassische „Set-and-Forget“-Lösungen konzipiert sind, eignen sie sich ideal für Haushalte, die von den Vorteilen eines Speichers profitieren möchten, ohne sich intensiv mit der Technik auseinandersetzen zu müssen. Der Expertenmodus hingegen richtet sich gezielt an Anwender, die ihren Energieverbrauch und die damit verbundene Kostenoptimierung bis ins kleinste Detail auf ihre individuelle Situation abstimmen wollen.

Dank dieser klaren Trennung zwischen intelligenter Automatik und tiefgreifender manueller Steuerung bleibt das System stets übersichtlich. Zendure gelingt hier eine hervorragende Balance: Nutzer werden nicht in einem komplizierten Einstellungs-Dschungel allein gelassen, behalten aber dennoch alle Fäden in der Hand, falls sie die volle Kontrolle wünschen.s sich die Nutzer in einem Gewirr von Einstellungen verlieren, ohne zu wissen, was am besten funktioniert.

Nachfolgend finden Sie mehrere Abbildungen der verschiedenen Modi (Optionen):


Nulleinspeisung im Härtetest: Shelly vs. Zendure D0-Dongle

Während eines nächtlichen Tests im Nulleinspeisungs-Modus (NOM) haben wir den SolarFlow 2400 Pro sowohl in Kombination mit dem Shelly Pro 3EM als auch mit dem Zendure D0-Auslesekopf verglichen.

Über einen Zeitraum von sechs Stunden zeigte die Konfiguration mit dem Shelly einen minimalen Netzbezug (Import) von 0,042 kWh bei einer vernachlässigbaren Einspeisung (Export) von lediglich 0,004 kWh. Der Zendure D0-Dongle lieferte jedoch ein noch präziseres Ergebnis und hielt das System besser im Gleichgewicht: Mit einem Import von 0,021 kWh und einem Export von 0,017 kWh gelang es diesem Zähler, sich fast perfekt der „Nulllinie“ anzunähern.

Dieses Ergebnis deckt sich exakt mit unseren Erfahrungen aus dem Test des SolarFlow 2400 AC+. Das ist wenig überraschend, da es sich – abgesehen von den zusätzlichen Solar-Anschlüssen – um die identische Hardware handelt.

MeterImport (00:00-06:00)Export (00:00-06:00)
Shelly 3EM PRO0,042 kWh0,004 kWh
Zendure D0 Messgerät0,0210,017

Dieses Ergebnis zeigt, dass sich der Speicher ideal als Set-and-Forget-Lösung für Haushalte eignet, die einen Null-Netzbezug (echte Netzautarkie) anstreben. In den folgenden Abbildungen sehen Sie den Verlauf über die Nacht (zum Vergrößern bitte anklicken).


ZenWave dynamischer Energievertrag

Eine bemerkenswerte Neuerung im Produktportfolio von Zendure ist die Möglichkeit, einen dynamischen Stromtarif direkt über die App abzuschließen. Damit positioniert sich Zendure zunehmend als ganzheitlicher Energiedienstleister auf dem deutschen Markt. Diese Funktion ist in Deutschland bereits live: Dank einer Kooperation mit der Nomis GmbH, einem spezialisierten White-Label-Anbieter, agiert Zendure unter eigenem Markennamen als Akteur auf dem deutschen Strommarkt.

Nutzer können ihren Stromvertrag unkompliziert per App abschließen, wodurch das gesamte Energiemanagement auf einer einzigen Plattform verschmilzt. Ein großer Vorteil: Einsparungen werden auf Basis der tatsächlichen Abrechnungsdaten sofort transparent und nachvollziehbar visualisiert. Auch hier unterstreicht Zendure seine Vorreiterrolle und beweist ein tiefes Verständnis dafür, wie ein modernes, integriertes Energieerlebnis für Haushalte aussehen muss.


Home Assistant-Integration und lokale Steuerung

Zendure verfügt über eine offizielle Home Assistant-Integration, die eine vollständige lokale Steuerung der Batterien ermöglicht. Dies umfasst mehrere Standard-Steuerungsmodi, in denen eine oder mehrere Zendure-Speicher auch als eine virtuelle Batterie zusammenarbeiten können.

Dadurch sind Sie nicht mehr von einer Cloud-Umgebung abhängig, falls Zendure jemals seine Aktivitäten einstellen sollte – ein beruhigender Gedanke bei einem Gerät, das mindestens 10 Jahre lang halten soll.

Mit diesem breiten Spektrum an Möglichkeiten festigt Zendure seine Position als Marktführer im Bereich der lokalen Steuerung sowie der Home-Assistant-Integration für AC-gekoppelte und hybride Speichersysteme. Dies bietet Ihnen die volle Freiheit, den bevorzugten D0-Zähler (Smart Meter) ganz nach Ihren Wünschen auszuwählen.

Selbst wenn Sie primär die Zendure-App zur Steuerung nutzen, bietet die Integration einen enormen Mehrwert: Sie können sämtliche Statusinformationen und Telemetriedaten Ihres Speichersystems nahtlos in Ihr Home-Assistant-Dashboard einbinden und dort visualisieren.ieren.


ZenSDK (lokale Steuerung)

Für Benutzer, die Home Assistant nicht verwenden, besteht auch die Möglichkeit der lokalen Steuerung über ZenSDK. Das ZenSDK öffnet eine lokale REST-API auf dem SolarFlow 2400 AC+, wodurch das System direkt innerhalb des eigenen Netzwerks über HTTP-Anfragen gesteuert werden kann.

Anstatt von externen Brokern oder Cloud-Interaktionen abhängig zu sein, können Statusaktualisierungen und Eigenschaften einfach mit Standardbefehlen abgerufen oder angepasst werden. Für den anspruchsvollen Nutzer bedeutet dies einen enormen Gewinn an Privatsphäre und Zuverlässigkeit: Die Automatisierung Ihres Energiemanagements läuft weiterhin vollständig lokal, ist unabhängig von einer funktionierenden Internetverbindung und reagiert ohne die Verzögerung (Latenz) eines Cloud-Servers.

Ein hervorragendes Beispiel für eine solche Integration für Zendure ist diese häufig verwendete Gielz-Integration.


Solarpanels

Maximale Solarleistung und intelligentes Ertragsmanagement

Der SolarFlow 2400 Pro unterstützt eine beeindruckende Photovoltaik-Gesamtleistung von bis zu 4.800 Wp. Diese enorme Kapazität wird durch die Kombination von vier unabhängigen MPPT-Eingängen (3000 W) und dem zusätzlichen Off-Grid-Ausgang ermöglicht. An Letzteren lässt sich ein herkömmlicher Mikrowechselrichter (1800 W) anschließen, was Ihnen maximale Flexibilität beim Systemdesign bietet.

Dank der integrierten MPPT-Laderegler wird der Ertrag jedes einzelnen Modulstrangs optimiert. Dies erlaubt es Ihnen, Solarmodule mit unterschiedlichen Ausrichtungen (z. B. Ost/West-Belegung) effizient zu nutzen, ohne dass sich die Module gegenseitig negativ beeinflussen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Anschlüsse und deren maximale Leistungsdaten.

Integrierte Bypass-Funktion

Ein entscheidendes Merkmal des SolarFlow 2400 Pro ist die intelligente Bypass-Funktion. Sobald der Batteriespeicher seine volle Kapazität erreicht hat, wird die überschüssige Solarenergie nicht etwa abgeregelt, sondern automatisch per Bypass direkt in Ihr Hausnetz geleitet oder in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Auf diese Weise geht kein wertvoller Solarstrom verloren. Selbstverständlich lässt sich diese Funktion bei Bedarf über die App-Einstellungen auch manuell deaktivieren.

Hier ist die fachlich optimierte, flüssige deutsche Übersetzung deiner Testergebnisse. Ich habe Begriffe wie „AC-Ladeleistung“, „Verschattung“ und „Leerlaufspannung“ präzise eingesetzt, um die technische Tiefe deines Berichts zu unterstreichen.


Testergebnisse: Performance und Ladeverhalten

Unsere Praxistests bestätigen, dass das System mit einer kombinierten Ladeleistung von bis zu 2.370 W geladen werden kann. Dabei nutzt das System hocheffizient drei Energiequellen gleichzeitig: die direkt angeschlossenen Solarmodule (DC), die Energie eines optionalen Mikrowechselrichters am Off-Grid-Ausgang sowie den Wechselstrom (AC) aus dem Hausnetz.

Während des Tests war die AC-Ladeleistung auf 2.400 W voreingestellt, während die Solarmodule parallel knapp 400 W lieferten. Dabei war deutlich zu beobachten, wie das System die AC-Leistung automatisch drosselte, um in der Summe mit der PV-Produktion die maximale Ladegrenze von 2.370 W punktgenau einzuhalten (siehe Screenshot rechts). Sollte die gesamte PV-Leistung 2.400 W überschreiten, wird der Überschuss bei aktiver Bypass-Funktion direkt in das Hausnetz durchgeleitet.

Für unseren Testaufbau haben wir vier Solarmodule mit jeweils 440 Wp verwendet. Da jedes Modul über einen eigenen, unabhängigen MPPT-Eingang verfügt, führt eine partielle Verschattung eines Moduls zu keinerlei Leistungseinbußen bei den übrigen Panels.

Wichtiger Installationshinweis: Beachten Sie beim Anschluss unbedingt die Eingangsspannung pro MPPT (14–55 V) sowie die maximale Stromstärke von 22,5 A (On-Grid) bzw. 18 A (Off-Grid) pro Eingang.

Hintergrund: Was ist MPPT?

MPPT steht für Maximum Power Point Tracking. Diese intelligente Technologie sorgt dafür, dass Ihre Solarmodule selbst bei wechselnden Lichtverhältnissen stets im optimalen Arbeitspunkt betrieben werden. Dadurch arbeitet Ihre Anlage deutlich effizienter und Sie erzielen einen messbar höheren Energieertrag.

💡 Sicherheitshinweis: Schließen Sie Solarmodule niemals unter Last an. Die Verkabelung sollte idealerweise vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang erfolgen, um Lichtbögen und damit verbundene Schäden an der Leistungselektronik des Speichers zu vermeiden.

Sie haben auch die Möglichkeit, einen Mikro-Wechselrichter an die spezielle Off-Grid-Steckdose anzuschließen. Das System unterstützt eine Eingangsleistung von 2400 VA, was bei einem Leistungsfaktor von 1 fast 2400 W entspricht. Darüber hinaus bietet die App die Möglichkeit, die Rückspeisung ins Netz vollständig zu verhindern. Dies ist bei dynamischen Energiepreisen unerlässlich, um Kosten bei negativen Preisen zu vermeiden, aber auch, um Rückspeisungskosten bei regulären Verträgen zu umgehen.


Die Off-Grid-Steckdose: Sicherheit bei Stromausfall

Stellen Sie sich vor, in Ihrer gesamten Straße fällt der Strom aus. Normalerweise schalten sich fast alle Photovoltaikanlagen und Heimspeicher aus Sicherheitsgründen sofort ab, da sie ohne die Netzführung (Referenzspannung) des öffentlichen Stromnetzes keinen Strom einspeisen dürfen. Hier macht die netzunabhängige Off-Grid-Steckdose des SolarFlow 2400 AC+ den entscheidenden Unterschied.

Funktionsweise und Flexibilität

An der Seite des Geräts befindet sich eine physische Steckdose, die vollkommen autark vom Hausnetz agiert. Bei einem Stromausfall – oder wenn Sie den Speicher an einen Ort ohne Stromanschluss mitnehmen (z. B. in den Garten oder ein Gartenhaus) – können Sie elektrische Verbraucher direkt am Gerät anschließen.

  • Leistungsdaten: Die Steckdose liefert im netzgestützten Betrieb bis zu 3200 W. Im reinen Inselbetrieb (Off-Grid) stellt sie kontinuierlich bis zu 2400 W bereit. Für Lastspitzen beim Einschalten von Geräten verkraftet das System kurzzeitig (200 ms) eine Anlaufleistung von 3600 W. Das ist mehr als ausreichend für den Betrieb von Kühl- und Gefrierschränken, Kaffeemaschinen, Laptops oder Ihrem WLAN-Router.
  • Reaktionsgeschwindigkeit (USV-Funktion): Bei einem Netzausfall schaltet das System innerhalb von nur 20 Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Diese Umschaltzeit ist so gering, dass viele empfindliche Geräte ohne Unterbrechung weiterlaufen – oft bemerken Sie den Stromausfall also gar nicht.

Testergebnisse

Die netzunabhängige Steckdose unterstützt auch den Anschluss von Solarmodulen über einen Mikro-Wechselrichter. Wir haben dies erfolgreich mit unserem APsystems EZ1-M und zwei 440-Wp-Solarmodulen getestet. Wenn der Speicher an das Hausnetz angeschlossen ist, wird er über den Mikro-Wechselrichter geladen, während gleichzeitig Geräte über die integrierte Off-Grid-Steckdose mit Strom versorgt werden können. Im reinen Inselmodus ist der Betrieb auf den Anschluss dieser externen Verbraucher beschränkt. Hierzu muss in den Einstellungen des Speichers vorab der Off-Grid-Modus aktiviert werden.

Nachstehend finden Sie die Messergebnisse. Es handelt sich zwar nur um 25 W, jedoch wurde dieser Wert an einem Tag gemessen, an dem die Solarmodule verschneit waren und daher kaum Energie lieferten.


Effizienzanalyse: Standby-Verbrauch und Eigenbedarf

Der SolarFlow 2400 Pro überzeugt im Test durch einen sehr geringen Standby-Verbrauch: Über das Netzkabel bezieht das System lediglich 0,74 W aus dem öffentlichen Stromnetz. Der interne Eigenverbrauch des Speichers im aktiven Standby-Modus beläuft sich kontinuierlich auf etwa 2,9 W. Damit bewegen sich die Werte auf dem gleichen hervorragenden Niveau wie beim SolarFlow 2400 AC+.

In der folgenden Tabelle vergleichen wir diese Daten mit Wettbewerbssystemen. Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurden alle Prozentangaben auf die jeweilige Nennkapazität des Speichers normiert.

Hinweis zum Ruhestrom: Selbst bei einem vollständig ausgeschalteten System tritt ein minimaler Kapazitätsverlust auf. Dieser wird durch das Batterie-Management-System (BMS) verursacht, das die Zellen kontinuierlich überwacht. Diese Funktion ist essenziell, um eine schädliche Tiefentladung zu verhindern und die langfristige Sicherheit der Hardware zu garantieren.

⚡ Stand-by Verbrauch von Heimspeichern

Vergleich des Energieverbrauchs im Stand-by-Modus – Alle Werte in Watt

Produkt Verbrauch über
Stromnetz (Watt)
Verbrauch über
eigene Batterien (Watt)
Bei 24 Stunden
komplett aus (Watt)
SolarFlow 2400 PRO 0,74 2,9 0
SolarFlow 2400 AC+ 0,7 2,7 0
Hoymiles HiBattery 1920 AC (Stand-by/Tiefschlaf) 4 / 2,6 0,39 / 0,24 0
Indevolt PowerFlex 2000 ECO 1 8,3 0
Zendure SolarFlow 2400 AC 0 3,6 0
Zendure SolarFlow 800 Plus 0 1,6 0
Jackery HomePower 2000 Ultra (Hybrid) 1 8,6 0

Im vollständig deaktivierten Zustand weisen die Speichermodule eine extrem geringe Selbstentladung auf. In unserem Test war selbst nach 24 Stunden kein messbarer Kapazitätsverlust feststellbar. Dies ist ein entscheidender Vorteil für Nutzer, die das System über einen längeren Zeitraum (beispielsweise im Winter) nicht aktiv nutzen möchten.

Dennoch gilt auch hier die bereits erwähnte Empfehlung: Überprüfen Sie den Ladestand in regelmäßigen Abständen, um die langfristige Zellgesundheit zu gewährleisten und eine Tiefentladung sicher auszuschließen.


Wärme und Geräuschentwicklung


Wärme

Wir haben das Wärmemanagement des SolarFlow 2400 Pro unter realen Bedingungen mit einer Wärmebildkamera untersucht. Die Messungen erfolgten nach einem zweistündigen Dauerbetrieb bei einer konstanten Ladeleistung von 800 W.

Das Ergebnis ist absolut unbedenklich: Der Spitzenwert wurde auf der Rückseite des Gehäuses mit lediglich 24 °C gemessen. Alle übrigen Messpunkte am Gerät lagen deutlich unter diesem Wert. Diese moderate Wärmeentwicklung ist ein Zeichen für eine effiziente Elektronik und liegt im absolut grünen Bereich – vergleichbar mit den Top-Modellen anderer namhafter Speicherhersteller.

🌡️ Analyse der Wärmeentwicklung bei 800 W Ladeleistung
MesspunktTemperaturNormgrenze (Richtwert)Bewertung
Rückseite des Geräts24 °CUnter 60 °C (passiv gekühlt)Sehr gut
Weitere Messpunkte15–22 °CUnter 50 °CSicher

Fazit zur Kühlung und thermischen Stabilität

Die Testergebnisse bestätigen, dass die passive Kühlung des SolarFlow 2400 Pro effektiv arbeitet. Selbst bei anhaltender Belastung bleibt die Temperaturentwicklung absolut kontrollierbar, was maßgeblich zur Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der internen Leistungselektronik beiträgt.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass dieser Test bei einer Last von 800 W (und einer Umgebungstemperatur von 10 °C) durchgeführt wurde – damit wurde das volle Potenzial des Systems noch nicht vollständig ausgeschöpft. Sobald der SolarFlow an einem festen Netzanschluss innerhalb eines dedizierten Stromkreises installiert ist, werden wir den Test unter maximaler Belastung wiederholen und unsere Bewertung gegebenenfalls anpassen.

Konsequenter Verzicht auf aktive Belüftung

Im Gegensatz zum Vorgängermodell SolarFlow 2400 AC verfügt die Pro-Version über keinen Anschluss für einen externen Lüfter mehr. Zendure vertraut hier offensichtlich vollends auf das optimierte Design der passiven Wärmeabfuhr und stuft eine aktive Belüftung als nicht mehr notwendig ein. Dies sorgt im Betrieb für eine absolute Geräuschlosigkeit.


Geräuschentwicklung: Lautloser Betrieb

Dank der konsequenten Auslegung auf passive Kühlung arbeitet der SolarFlow 2400 AC+ im Betrieb absolut geräuschlos. Es gibt keine surrenden Lüfter oder mechanischen Bauteile, die den Wohnkomfort stören könnten.

Das einzige wahrnehmbare Geräusch ist das charakteristische Klicken der internen Relais, wenn der Speicher den Lade- oder Entladevorgang startet oder beendet. Wir haben diesen kurzen Schaltimpuls gemessen: Der Wert liegt deutlich unter 30 dB. In der Praxis ist das System somit als flüsterleise einzustufen und kann problemlos in Wohnräumen oder Fluren betrieben werden, ohne aufzufallen.


🔁 Round-Trip-Effizienz (Gesamtwirkungsgrad)

Was versteht man unter der Round-Trip-Effizienz?

Die Round-Trip-Effizienz (RTE) – oft auch als Gesamtwirkungsgrad bezeichnet – gibt an, wie viel der ursprünglich in einen Heimspeicher geladenen Energie am Ende tatsächlich wieder nutzbar entnommen werden kann.

Physikalisch bedingt tritt beim Laden und Entladen eines Akkus immer ein gewisser Energieverlust auf. Dieser entsteht primär durch Wärmeentwicklung bei der AC/DC-Wandlung sowie durch Leitungswiderstände innerhalb des Systems.

Ein Rechenbeispiel: Nehmen wir an, Sie besitzen ein Speichersystem mit einer Nutzkapazität von 10 kWh und einem Wirkungsgrad von 90 %. In diesem Szenario können Sie effektiv 9 kWh entnehmen, während 1 kWh während des Speicherprozesses verloren geht. Wiederholt sich dieser Zyklus täglich, summieren sich diese Verluste über das Jahr gesehen auf eine beträchtliche Energiemenge, was die Rentabilität des Speichers direkt beeinflusst.


Testergebnisse und Vergleich

Der gemessene RTE des SolarFlow 2400 Pro beträgt 88 % und entspricht damit dem Wirkungsgrad des 2400 AC+, was zu erwarten war, da es sich um nahezu identische Hardware handelt. Dies sind die höchsten Wirkungsgrade, die wir bisher festgestellt haben. Die Messung basiert auf vier vollständigen Zyklen: Aufladen von 10 % auf 100 % mit 800 W und Entladen von 100 % auf 10 % mit 800 W.

RTE-MessungenErgebnis
Erste Hin- und Rückfahrt86,9 %
2. Hin- und Rückfahrt88,4 %
3. Rundreise87,9 %
4. Hin- und Rückfahrt88,2 %
Durchschnittlich87,9 %

Obwohl eine längere Messperiode erforderlich ist, um dies endgültig zu bestätigen, zeigt dieser Test bereits jetzt, dass die Rendite auf einem außergewöhnlich hohen Niveau liegt. Damit setzt Zendure erneut Maßstäbe auf dem Markt für Heimspeicher.

Es ist wichtig zu beachten, dass dies die Ergebnisse unter idealen Bedingungen sind. Wenn das System für Nulleinspeisung mit geringer Leistung arbeitet, sinkt der Wirkungsgrad auf einen Bereich von 78 % bis 82 %. Je geringer Ihr Stromverbrauch im Haushalt ist, desto weniger effizient arbeitet der Wechselrichter. Dies ist keine Besonderheit von Zendure, sondern eine Eigenschaft, die wir bei allen Heimakkus beobachten.


Vergleich mit anderen Heimspeicher

Round-Trip Effizienz (RTE) von Heimspeicher

Vergleich der Energieeffizienz beim Laden und Entladen

Zendure SolarFlow 2400 Pro
88%
Zendure SolarFlow 2400 AC+
88%
Hoymiles HiBattery 1920 AC
86%
Zendure SolarFlow 2400 AC
84%
Zendure SolarFlow 800 Pro
84%
Marstek Venus A
84%
Marstek Venus D
83%
Indevolt PowerFlex 2000 ECO
81%
Anker Solix Solarbank 3 E2700
80%
Sehr hoch (≥87%)
Hoch (84-86%)
Mittel (80-83%)
Mäßig (≤79%)

Hinweis: Die Zendure SolarFlow 2400 AC+ & 2400 Pro haben mit ±88% die höchste RTE in diesem Vergleich.


RTE im Teillastbereich und bei dynamischen Tarifen

Batteriespeicher und Wechselrichter arbeiten bei geringen Leistungen in der Regel weniger effizient. Der Grund hierfür ist der konstante Eigenverbrauch (Standby-Verlust) der Leistungselektronik, der bei niedriger Auslastung prozentual stärker ins Gewicht fällt. Mit steigender Leistung verbessert sich der Wirkungsgrad deutlich, solange sich das System in seinem optimalen Arbeitsbereich bewegt.

Dieser Zusammenhang ist besonders bei dynamischen Stromtarifen von großer Bedeutung. Hier ist es wirtschaftlich vorteilhaft, den Speicher in kurzen Zeitfenstern mit hoher Lade- oder Entladeleistung zu betreiben (z. B. bei negativen Strompreisen).

Aus diesem Grund werden wir diesen Test wiederholen, sobald der SolarFlow 2400 AC+ an einer fest installierten Zuleitung (eigener Stromkreis) betrieben wird und wir die maximale Leistung von 2400 W abrufen können. Für einen solchen Test unter Volllast ist jedoch eine größere Batteriekapazität erforderlich, als uns derzeit zur Verfügung steht. Nur so kann die hohe Leistung sicher und ohne übermäßigen Verschleiß – unter Berücksichtigung einer gesunden C-Rate (Lade-/Entladeverhältnis) – verarbeitet werden.


Vergleich mit der Konkurrenz

Nachstehend finden Sie eine Tabelle mit den wichtigsten Merkmalen der fünf vergleichbarsten und beliebtesten Hybrid-Stromspeicher.

🔋 Übersicht Hybride Heimspeicher

Vergleich hybrider Modelle mit Spezifikationen und Preisen

Speicher Typ 🟥 Not‑
strom
🟪 Modular Kapazität (kWh) AC Leistung (W) RTE PV Brand‑
hemmung
Preis (€) Preis/kWh (€)
Min Max Laden Entladen MPPT Wp Min Max Min Max
Anker Solix
SolarBank 3 E2700
🟩 Hybrid 🟥 🟪 2,7 16,0 1.200 1.200 80% 4 3.600 Nein 1.199 5.099 444 319
Indevolt
SolidFlex 2000
🟩 Hybrid 🟥 🟪 1,8 10,8 2.400 2.400 80% 4 2.400 Nein 799 3.294 399 305
Jackery
HomePower 2000 Ultra
🟩 Hybrid 🟥 🟪 2,0 8,0 1.500 1.500 80% 2 2.000 Ja, Aerosol 669 2.286 335 286
Marstek
Venus D
🟩 Hybrid 🟥 🟪 2,6 15,4 2.200 2.200 83% 4 4.000 Nein 1.300 4.600 500 298
Zendure
SolarFlow 2400 Pro
🟩 Hybrid 🟥 🟪 2,4 16,8 2.400 2.400 88% 4 3.000 Ja, Aerosol 1.209 4.854 504 289

Vergleichsanalyse: Kapazität, Leistung und Sicherheit

Speicherkapazität und Modularität

Alle getesteten Modelle zeichnen sich durch einen modularen Aufbau aus, wobei die Kapazitäten von 1,8 kWh bis zu maximal 16,8 kWh reichen. Der SolarFlow 2400 Pro setzt hierbei die Benchmark und bietet mit bis zu 16,8 kWh die höchste modulare Ausbaustufe im Vergleich.

Lade- und Entladeleistung

Der Indevolt SolidFlex, der Marstek Venus D und der Zendure SolarFlow 2400 Pro überzeugen durch eine AC-Lade- und Entladeleistung von über 2.000 W. Damit sind diese Systeme bestens für Haushalte mit leistungsintensiven Verbrauchern geeignet.

Effizienz (RTE)

In puncto Effizienz erzielt der SolarFlow 2400 Pro mit einer Round-Trip-Efficiency (RTE) von 88 % den Spitzenwert. Im direkten Vergleich liegen Indevolt (80 %) und Marstek (83 %) deutlich hinter der Performance des Zendure-Systems.

Sicherheit und Zusatzfunktionen

Zendure geht beim Thema Sicherheit einen Schritt weiter: Als einziger Hersteller im Test bietet das System eine aktive Brandhemmung mittels integriertem Aerosol-Löschmittel und Druckminderer. Während sowohl Zendure als auch Indevolt eine integrierte Heizfunktion (für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen) unterstützen, fehlt dieses Feature beim Marstek-Modell komplett.

Wirtschaftlichkeit

Besonders bemerkenswert: In der maximalen Ausbaustufe (16,8 kWh) bietet der SolarFlow 2400 Pro einen der attraktivsten Preise pro kWh unter den fünf verglichenen Hybrid-Heimspeichern.

Fazit: Welches System passt zu Ihnen?

Auch wenn die Unterschiede auf dem Papier teils gering erscheinen, kommt es auf Ihre individuellen Prioritäten an. Während für einige Nutzer der absolut niedrigste Anschaffungspreis zählt, steht für andere die nahtlose Integration in ein Home Energy Management System (HEMS) oder Home Assistant im Vordergrund.

Wer ein echtes „Set-and-Forget“-System mit marktführender Nulleinspeisung sucht, findet in Zendure die leistungsstärkste HEMS-Plattform. Sie bildet das Herzstück eines ausgereiften Plug-and-Play-Ökosystems und bietet aktuell die höchste Gesamteffizienz am Markt.


Preis pro kWh

Der SolarFlow 2400 Pro ist für 999 € erhältlich (Preisstand Februar 2026). Für eine Plug-and-Play-Heimspeicher mit 2,4 kWh Speicherkapazität entspricht dies etwa 416 € pro kWh – ein Preis, der dem höheren Segment entspricht. Wenn Sie sich für die maximale Konfiguration von 16,8 kWh entscheiden, zahlen Sie 3.994 €, was nur 238 € pro kWh entspricht. Damit bietet der SolarFlow 2400 Pro ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für größere Hybridsysteme.

Zendure SolarFlow 2400 Pro 🔋

Preisanalyse pro Kapazität · Alle Preise inkl. MwSt. · Je höher die Kapazität, desto niedriger der Preis pro kWh
📉 Preissenkung pro kWh bei höherer Kapazität
€/kWh Analyse
↗️ 2,4 kWh: €416/kWh ↘️ 16,8 kWh: €238/kWh
⚡ SolarFlow 2400 Pro
Min. Kapazität
2,4 kWh
€ 999 Gesamt
Max. Kapazität
16,8 kWh
€ 3.994 Gesamt
Höchster €/kWh
€ 416
bei 2,4 kWh
Niedrigster €/kWh
€ 238
bei 16,8 kWh
Konfiguration Gesamtpreis Preis/kWh
Wechselrichter + 2,4 kWh€ 999€ 416
Wechselrichter + 5,28 kWh€ 1.598€ 303
Wechselrichter + 8,16 kWh€ 2.197€ 269
Wechselrichter + 11,04 kWh€ 2.796€ 253
Wechselrichter + 13,92 kWh€ 3.395€ 244
Wechselrichter + 16,8 kWh€ 3.994€ 238
Effizienzverbesserung 42% niedrigerer Preis/kWh
Start: €416/kWh Max: €238/kWh
💰 Maximale Ersparnis
Wählen Sie 16,8 kWh und sparen Sie €178 pro kWh
-42%
Preissenkung
€178
weniger pro kWh
€ 287
Durchschnittspreis/kWh
6
Kapazitätsoptionen
€ 178
Ersparnis pro kWh

Bitte klicken Sie hier, um die Preisübersicht für die AC-Variante anzuzeigen: SolarFlow 2400 AC+.


Fazit

Der SolarFlow 2400 Pro ist für viele Haushalte eine ideale Wahl, um den Eigenverbrauch von Solarenergie deutlich zu steigern und gleichzeitig die Energiekosten zu optimieren. Zendure hält erneut sein Versprechen: Dieses Modell ist in mehrfacher Hinsicht eindeutig sowohl „das Original“ als auch „weiterentwickelt“. Darüber hinaus ist es mit allen ZenGuard-Funktionen die sicherste Heimspeicher auf dem Markt.

Damit erhält der SolarFlow 2400 Pro mit einer Bewertung von 4,5 von 5 Punkten den Titel „Unser Favorit”.

Wenn Sie keine Solarmodule direkt an die Heimspeicher anschließen möchten, ist die AC-Variante die beste Wahl: die SolarFlow 2400 AC+. Auch diese haben wir ausführlich getestet – und sie ist derzeit unsere bevorzugte AC-gekoppelte Speicher.

energienerds

ZENDURE

SolarFlow 2400 Pro
Sehr gut 4.5/5

Vorteile

  • Allgemein: beste Plug-und-Play Heimspeicher auf dem Markt
  • Installation: Plug-and-Play in Kombination mit den unterstützten D0-Zählern
  • Kompatibilität: vollständige lokale Steuerung über die offizielle Home Assistant Integration und ZenSDK für andere Systeme
  • Nulleinspeisung: dieser Modus funktioniert sehr gut
  • Maximale Effizienz: Mit einer Round-Trip-Effizienz (RTE) von 88 % setzt das System den aktuellen Bestwert am Markt.
  • App: übersichtliche Auswahlmöglichkeiten und intuitiv
  • Ausstattung: passive Kühlung, IP65, Doppel-BMS, Aerosol-Brandunterdrückung und Überdruckventil

Nachteile

  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Preis: Es gibt günstigere Batterien, aber die Qualität rechtfertigt die Investition. Bei größeren Konfigurationen sinkt zudem der Preis pro kWh deutlich.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Zendure SolarFlow 2400 Pro

Was ist der Unterschied zwischen dem SolarFlow 2400 Pro und dem 2400 AC+?

Der SolarFlow 2400 Pro ist so konzipiert, dass Solarmodule direkt angeschlossen werden können und fungiert somit als hybrider Steicherspeicher. Der SolarFlow 2400 AC+ hingegen ist ein rein AC-gekoppelter Heimspeicher, der primär dafür gedacht ist, überschüssige Energie aus dem Hausnetz zu speichern.

Wie viel Leistung kann der SolarFlow 2400 Pro liefern?

Standardmäßig liefert der AC-Ausgang 800 W über eine herkömmliche Steckdose. Mit einem Festanschluss an einen eigenen Stromkreis kann das System bis zu 2400 W leisten.

Ist der SolarFlow 2400 Pro für den Betrieb ohne Solarmodule geeignet?

Ja. Die Batterie kann auch über das Stromnetz geladen und entladen werden, sodass die Überproduktion bestehender PV-Anlagen im Haus gespeichert werden kann. Wenn Sie jedoch gar keine Solarmodule direkt anschließen möchten, ist die AC-Variante (SolarFlow 2400 AC+) die bessere Wahl.

Wie sicher ist der SolarFlow 2400 Pro?

Die Batterie nutzt LiFePO4-Technologie, verfügt über ein duales BMS, automatische Selbstwartungsfunktionen, ein integriertes Aerosol-Brandunterdrückungssystem und ein Überdruckventil. Dies macht ihn zu einem der sichersten Speicher am Markt.

Kann ich den SolarFlow 2400 Pro selbst installieren?

Ja. Die Installation erfolgt Plug-and-Play über eine geerdete Steckdose. Für Leistungen über 800 W wird ein Festanschluss empfohlen, wobei die örtlichen Elektrovorschriften zu beachten sind.

Was bewirkt der Zenki-Modus genau?

Zenki ist ein KI-gesteuerter Energiemodus, der lokal arbeitet. Das System optimiert automatisch das Laden, Entladen und die Einspeisung basierend auf dynamischen Stromtarifen, Wetterdaten und Ihrem individuellen Verbrauchsprofil.

Ist der SolarFlow 2400 Pro für dynamische Stromtarife geeignet?

Ja. Der Zenki-Modus ist speziell für dynamische Tarife entwickelt worden und optimiert den Energiefluss automatisch basierend auf den stündlichen Börsenstrompreisen.

Wie funktioniert der Nulleinspeisungs-Modus in der Praxis?

Im Nulleinspeisungs-Modus (NOM) hält das System Import und Export nahezu im Gleichgewicht. In Tests erwies sich die Kopplung mit einem Smart Meter als äußerst präzise, mit minimalen Abweichungen um die Nulllinie.


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Hybrid- und AC-Speicher


Sollten Sie noch Fragen zu dieser Bewertung haben, können Sie diese unten stellen. Wir werden sie so schnell wie möglich beantworten.


Transparenz: Für diese Bewertung haben wir vom Hersteller vorübergehend ein Testexemplar des SolarFlow 2400 Pro erhalten. Wie immer basiert unsere Bewertung vollständig auf unseren eigenen Erfahrungen.


2 thoughts on “Zendure SolarFlow 2400 Pro im Test – der beste Hybrid-Heimspeicher 2026”
  1. Hallo Jan,
    ich bin begeistert und sage Ihnen vielen Dank für diesen sehr ausführlichem Bericht. Ich beschäftige mich gedanklich schon etwas länger mit Batterie Speichergeräten, da ich am 31.07.2024 meine 4 Trinasolar, Vertex S+ Typ TSM 440 Module an einem APsystems EZ 1 Wechselrichter an dem Geländer meiner Terasse montiert habe.
    1 Modul Ost, 2 Module Süd und das 4. in Richtung West. Mein Ertrag in den ersten vollen 365 Tagen beliefen sich auf circa 1.300 kWh.
    Zwischenzeitlich habe ich an meinem neuen digitalen Stromzähler am 05.08.2025 von EverHome den EcoTracker an meinem Zähler montiert, da ich bis dahin noch meinen alten FERRARIS ZÄHLER benutzen durfte.
    (Schade, damit war bis dato kein Batterie Speicher nötig, bis auf die Grundlast nächtens ca. 200 Watt/Stunde) .
    Die Auswahl der bisher von mir angesehenen Batterie Speicher waren ANKER Solarbank E 2700 Pro, Solakon One, Avacado 22 Pro, Marstek Veus A und last but not least seit ein paar Tagen der Solar Flow 2400 Pro.
    Idealerweise würde ich den Solar Flow im Aussenbereich auf meiner Terasse installieren wollen in einem 3-seitig geschlossenem witterungsbeständigen Gehäuse aus TRESPA Platten. An den Solar Flow dann die 10 Meter lange Netzleitung die momentan den APsystems mit meinem Hausnetz/Steckdose innenliegend im Haus verbindet anschliessen.
    Alternativ überlege ich die 4 MPPT Leitungen von den vier TRINAS durch entsprechend lange Zuleitungen (bis max. 15 Meter) bis in das Souterrain meines Hauses zu führen um den Solar Flow 2400 Pro samt einem Zusatzspeicher AB 3000 L dann im Trockenen in meinem Hause im Untergeschoss, unter zu bringen.
    Was hindert mich daran? Ich habe einfach ANGST, dass es zu einem Brand kommen könnte, da ein Brandfall wie immer wieder von mir gelesen in verschiedenen Publikationen nicht zu 100 % ausgeschlossen werden kann.
    Ich werde mir wenn ich diesen Bericht abgeschickt habe nocheinmal den Marstek VENUS A zum Vergleich ansehen, wobei der Faktor Euro für mich nicht das entscheidenste Kaufkriterium ist.
    Lieben Gruß an Sie Jan,
    alles Gute für Sie, nochmals Dankeschön für den großartigen Bericht ihr Hans Werner Diehl

    1. Vielen Dank für dein Kompliment! Es war sehr spannend, deine Überlegungen und Details zu deiner Situation zu lesen. Ich werde Ihnen außerdem eine private E-Mail mit weiteren Informationen senden.

      Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

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